Suillus placidus
Was Sie wissen sollten
Suillus Pacidus ist eine Pilzart aus der Gattung Suillus. Er ist ein essbarer, poröser Pilz, der in europäischen und nordamerikanischen Nadelwäldern in Verbindung mit verschiedenen Kiefernarten der Untergattung Strobus wächst. S. placidus ist angeblich essbar, aber von mittelmäßiger Qualität.
Dieser leicht zu identifizierende Suillus zeichnet sich durch eine kahle weiße Kappe und einen schlanken Stamm aus, der auffällige Drüsenpunkte und Schlieren entwickelt, die sich von der Stammoberfläche abheben. Er ist ausschließlich mit der östlichen Weißkiefer assoziiert und kommt im gesamten Verbreitungsgebiet des Wirtsbaums vor (nordöstliches Nordamerika, südlich bis zu den Appalachen).
In der Kultur bevorzugt er Nitrate als Stickstoffquelle, was ihn in die Kategorie der "Nitratpilze" stellt. Suillin, eine Verbindung, die von Suillus-Arten gebildet wird, und zwar von S. Placidus, kann die Apoptose (programmierter Zelltod) in menschlichen Leberkrebszellen auslösen (Liu et al. 2009).
Boletus albus Peck (1872) ist nach Snell (1933, 1970) wahrscheinlich der gleiche Pilz.
Andere Namen: Weiße Suillus.
Identifizierung des Pilzes
Ökologie
Mykorrhizapilz mit Pinus strobus (östliche Weißkiefer); wächst einzeln, verstreut oder gesellig; Sommer und Herbst; ziemlich weit verbreitet im nordöstlichen Nordamerika, westlich bis zu den Dakotas und südlich bis zu den Appalachen; auch in Europa, wo Pinus strobus eingeführt wurde, zu finden.
Hut
4-9 cm; konvex bis breit konvex oder fast flach; im frischen Zustand klebrig; jung weiß, mit zunehmender Reife leicht nachdunkelnd zu gelblich-weiß oder fast gelblich; kahl oder fast kahl; im Alter manchmal bräunlich trocknend.
Pore Oberfläche
Sehr jung weiß, dann stumpfgelb; nicht quetschend; Poren eckig werdend, etwa 1-2 pro mm; Röhren bis 1 cm tief.
Stängel
4-9 cm lang; 5-12 mm dick; oberhalb einer etwas verjüngten Basis mehr oder weniger gleichmäßig; im frischen Zustand klebrig; weißlich, darunter auffällige, große Drüsenpunkte und -schlieren, die anfangs rosafarben sind, aber bald rötlich-braun oder braun nachdunkeln; ohne Ring; Basalmyzel weiß.
Fruchtfleisch
weißlich bis gelblich; beim Aufschneiden oft langsam rosa bis rötlich verfärbend, vor allem an der Stielbasis.
Chemische Reaktionen
Ammoniak auf der Hutoberfläche rosa, dann schwarz bis mattrot oder violett; auf dem Fruchtfleisch rosa bis rot, violett oder gräulich werdend. KOH auf der Hutoberfläche rosa, schwarz oder violett werdend; auf dem Fruchtfleisch rosa.
Sporen Druck
Zimtbraun.
Mikroskopische Merkmale
Sporen 7-9 x 2-3 µ; glatt; subfusiform; hyalin bis gelblich in KOH. Pleurozystiden zylindrisch bis klumpig; bis etwa 65 µ lang. Cheilozystiden auffällig; gebündelt; bis ca. 80 x 8 µ; kuppelförmig bis kappenförmig; glatt oder manchmal in der Nähe der Basis etwas verkrustet; rosa-rot bis rötlich-braun in KOH. Caulocystidien kapitat bis geschwollen-kapitat. Pileipellis an ixocutis.
Ähnliche Arten
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Ist ein Lärchenverwandter, typischerweise dunkler und mit einem häutigen Stammring.
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Ein seltener Steinpilz, der unter Birken vorkommt, ist jung reinweiß, färbt sich aber mit zunehmender Reife blau. Beim Anschneiden verfärbt sich das Fleisch an der Stielbasis blaugrün.
Taxonomie und Etymologie
Als der deutsche Naturforscher Hermann Friedrich Bonorden (1801 - 1884) 1861 diesen Steinpilz beschrieb, gab er ihm den wissenschaftlichen Namen Boletus placidus. 1945 stellte der in Deutschland geborene und hauptsächlich in Nordamerika tätige Mykologe Rolf Singer diese Art in die heutige Gattung, woraufhin der heute anerkannte wissenschaftliche Name Suillus placidus festgelegt wurde.
Zu den Synonymen von Suillus placidus gehört Boletus placidus Bonord., Gyrodon placidus (Bonord).) Fr., und Ixocomus placidus (Bonord.) E.-J. Gilbert.
Suillus, der Gattungsname, bedeutet Schwein und ist ein Hinweis auf die fettige Beschaffenheit der Hüte der Pilze dieser Gattung. Das spezifische Epitheton placidus bedeutet mild oder sanft - und bezieht sich eher auf das Aussehen als auf das Verhalten.
Quellen:
Foto 1 - Autor: Gerhard Koller (Gerhard) (CC BY-SA 3.0 Unported)
Foto 2 - Autor: Suillus_placidus_97717.jpg: (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 3 - Autor: Suillus_placidus_97717.jpg: (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 4 - Autor: Jason Hollinger (jason) (CC BY-SA 3.0 Unportiert)



