Amanita submembranacea
Was Sie wissen sollten
Amanita submembranacea ist eine Pilzart aus der Familie der Amanitaceae. Die jungen Exemplare haben einen auffälligen Hutrand, der blasser ist als der Rest des Hutes. Die Kappenfarbe ist breit gefächert und kann braun, grau und oliv sein. Er wächst im Gebirge auf sauren, organischen, tiefgründigen Böden in Verbindung mit Tanne, Birke, Lärche und Fichte in den meisten europäischen Ländern. In Nordamerika gibt es eine sehr ähnliche Art namens Amanita sinicoflava Tulloss.
Einige Quellen sagen, dass er gekocht essbar ist, aber roh giftig, aufgrund seiner thermovolatilen Toxine. Ultimate Mushroom rät davon ab, diesen Pilz zu sammeln und zu essen.
Andere Namen: Olive Amanita, deutsch: Grauhäutiger Scheidenstreifling, Olivgrüner Streifling, Grüner Streifling, Grünbrauner Streifling, Muchomůrka šedopochvá (Tschechische Republik), Gråspættet kam-fluesvamp (Dänemark).
Pilz Identifikation
Kappe
Bis zu 115 mm breit; der Hut ist grau-braun, rötlich-braun, oliv-braun, ocker-grau, oliv-grün gefärbt. Zunächst konisch, später glockenförmig bis konvex, schließlich fast flach, mit einem niedrigen Buckel in der Mitte. Die Oberfläche ist glatt und trocken. Einzelne, große, weiße bis graue, fleckige Trümmer sind oft vorhanden.
Lamellen
frei, nicht sehr gedrängt und cremefarben, mit zunehmendem Alter grau oder braun werdend; die kurzen Lamellen sind stumpf bis unterständig, reichlich und ungleichmäßig verteilt.
Stängel
Der Stiel ist exannulierend und hat an der Basis eine umhüllende, submembranöse Volva. Diese Volva wird schnell grau, nachdem sie aufgespalten wurde, um den Pileus freizulegen, und sie sieht oft aus wie eine Leinwand mit alten Farbsplittern auf ihr.
Fruchtfleisch
Weiß bis leicht gelblich.
Sporen
(8.3-) 9.5 - 13.0 (-14.5) x (7.3-) 9.0 - 12,0 (-13.0) µm und sind globös bis subglobös (selten breit ellipsoid) und inamyloid. An der Basis der Basidien fehlen die Klammern.
Sporenabdruck
Weiß.
Lebensraum
Mischwald, Heidelbeere, meist Nadelbäume, Fichte, Tanne, Lärche, seltener Laubbäume wie Birke, Buche, Hasel, Symbiosepilz, oft auf saurem Boden. Er wächst einzeln oder in kleinen Gruppen.
Jahreszeit
Juni bis Oktober.
Ähnliche Arten
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Der Hut ist olivfarben mit einem blassen Rand und die Volva ist eher dick als dünn und lederartig.
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Dieser Pilz hat einen glatten Stiel ohne Schlangenhautmuster.
Amanita umbrinolutea
Der braungelbe Fliegenpilz ist ähnlich gefärbt, aber die Reste der Lamellen auf der Huthaut sind selten und der Schleier wird nicht grau.
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Kann in den Lebensräumen ähnlich sein. Der Hut ist gelb-oli
Taxonomie und Etymologie
Im Jahr 1975 beschrieb der französische Mykologe Marcel Bon diesen Pilz und gab ihm den Namen Amanitopsis submembranacea.
1979 hat der deutsche Mykologe Frieder Gröger den heutigen Namen Amanita submembranacea.
Das spezifische Epitheton submembranacea bezieht sich auf die sehr dünne (submembranöse) und brüchige Volva an der Basis des Stiels.
Synonyme
Amanitopsis submembranacea Bon, Bull. mens. Soc. Hain. Lyon 44 (6): 176 (1975)
Amanita griseoargentea (Contu) Contu, Micol. Veg. Medit. 12 (2): 146 (1997)
Amanita submembranacea var. griseoargentea Contu [als 'submenbranacea'], Micologia Veneta 2 (3): 8 (1986)
Amanita olivaceogrisea Kalaméés in Urbonas, Kalaméés & Lukin. 1986. Aspekt. Fl. Fliegenpilz. Fung. Litauen, Lettland, Estland: 45.
Amanita umbrinolutea var. fusco-olivacea Kühner ex Contu, Boletín de la Sociedad Micológica de Madrid 13: 91 (1989)
Amanita fuscoolivacea (Kühner ex Contu) Romagnesi, Amanita fusco-olivacea (Kühner ex Contu) Romagn., Bulletin de la Société Mycologique de France 108 (2): 74 (1992)
Quellen:
Foto 1 - Autor: Björn S... (CC BY-SA 2.0 Allgemein)
Foto 2 - Autor: Irene Andersson (irenea) (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 3 - Autor: James Lindsey (CC BY-SA 2.5 Generisch)
Foto 4 - Autor: James Lindsey (CC BY-SA 2.5 Generisch)
Foto 5 - Autor: Jadf88 (CC BY-SA 4.0 International)





