Mycena renati
Was Sie wissen sollten
Mycena renati ist eine Pilzart aus der Familie der Mycenaceae. Der Hut ist rötlich-braun, anfangs kegelförmig oder parabolisch, dehnt sich aber in der Reifezeit etwas aus und wird konvex; er erreicht typischerweise eine Größe von bis zu 3.2 cm (1.3 in).
Die Farbe des Lamellenrandes ist oft nicht oder kaum wahrnehmbar, oder nur in der Nähe des Pileusrandes sichtbar. Sie ist leicht zu erkennen an ihrem rotbraunen Hüllblatt und dem leuchtend gelben Stiel. Mikroskopisch sind die aufgeblähten Auswüchse der Hyphen der Pileipellis als sicheres Merkmal zu erkennen.
Er wurde 1886 von dem französischen Mykologen Lucien Quélet beschrieben. Sie wurde in Österreich, in der Provinz Uşak in der Westtürkei und in Jugoslawien gesammelt.
Andere Namen: Schöne Haube.
Pilz Identifizierung
Kappe
10-32 mm breit, kegelförmig, parabolisch, schließlich konvex, faserig, kahl, flach gesägt, durchscheinend-gestreift, zunächst dunkel rotbraun, dann blasser rotbraun bis rosabraun, in der Mitte dunkler.
Lamellen
16-20 erreichen den Stiel, aufsteigend, angewachsen, herablaufend mit einem kurzen Zahn, mit zunehmendem Alter dorsal intervenierend, schmutzig weiß; der Rand ist gleichfarbig oder rötlich-braun.
Stipe
15-65 x 1-2.5 mm, hohl, gerade bis gebogen, gleichmäßig, teretisch, pruinös, kahl, leuchtend gelb, im Alter von der Basis her braun werdend; die Basis mit weißen Fibrillen bedeckt.
Geruch
Undeutlich bis schwach nitroser.
Basidia
25-31 x 7-10 µm, clavat, 4-sporig, mit bis zu 8 µm langen Sterigmata. Sporen 8-10.2 x 4.9-6 µm, Q = 1.4-1.8, Qav = 1.6, ziemlich breit spatelförmig, amyloid.
Cheilocystidien
34-63 x 8-14 µm, ein steriles Band bildend, fusiform, selten lagenförmig oder clavat. Pleurozystidien ähnlich, falls vorhanden. Lamellen-Trama dextrinoid.
Hyphen der Pileipellis
2.5-12 µm breit, glatt oder mit groben, abgerundeten, meist aufgeblähten Wucherungen bedeckt 8-22.5 x 5.5-13.5 µm. Hyphen der Kortikalschicht des Stiels 2.5-3.5 µm breit, glatt oder mit verstreuten, abgerundeten Warzen bedeckt, geklammert, die Endzellen grob divertikulär.
Klammerverbindungen
An allen Geweben vorhanden.
Quellen:
Foto 1 - Autor: Arne Aronsen/Naturhistorisk museum, Universitetet i Oslo (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 2 - Autor: Holger Krisp (CC BY 3.0 Unported)
Foto 3 - Autor: GLJIVARSKO DRUSTVO NIS aus Serbien (CC BY 2.0 Generic)
Foto 4 - Autor: Dimitǎr Boevski (CC BY-SA 4.0 International)




