Calvatia cyathiformis
Was Sie wissen sollten
Calvatia cyathiformis ist eine große essbare saprobische Art der Calvatia. Dieser Kugelball hat violett-braune Sporen, die ihn von anderen großen Agaricalen unterscheiden. Man findet ihn vor allem in der Prärie oder im Grasland von Nordamerika, Australien und wahrscheinlich auch anderswo. Die sterile Basis von C. cyathiformis überwintert oft und wird vasenförmig, wobei manchmal Sporen zurückbleiben.
Sie wächst hauptsächlich auf Waldböden und Wiesen von Juni bis Ende November.
Die Sporenmasse verfärbt sich bei der Reife von weiß über gelb bis zu stumpfem Purpur oder Purpurbraun. Er gilt als essbar, bis das Fleisch eine bräunliche Farbe annimmt.
Dieser Puffball hat zwar keinen starken Eigengeschmack, ist aber dennoch recht gut, und seine Fähigkeit, Aromen aufzunehmen, macht ihn zu einem lohnenden Fund.
Andere Namen: Lila-poriger Puffball, Lilafarbener Stäubling (deutsch).
Identifizierung von Pilzen
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Fruchtkörper
8-17 cm hoch und 8-20 cm breit in der Reife; in der Jugend kugelförmig, entwickelt aber bald einen dicken Basalteil, der etwas schmaler ist als der obere Teil; in der Reife meist in Form einer umgekehrten Birne oder eines Brotlaibes.
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Äußere Oberfläche
Hellbraun bis blassbraun; das Pigment bricht in kleine, mosaikartige Schuppen auf; wird schließlich sehr blassbraun bis gräulich oder fast weiß, mit einem undeutlichen Mosaik von Abschnitten, die von bräunlichen Punkten durchsetzt sind; trocken; die Haut ist 1-2 mm dick.
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Inneres
Weiß und fest, wenn sie jung ist; bald zweikammerig, wobei sich der basale Teil vom oberen Teil unterscheidet; der obere Teil wird gelblich und schließlich tief bräunlich-purpurn, wenn er reift und sich in Sporenstaub verwandelt; der basale Teil wird gelblich, dann olivfarben mit zunehmendem Alter.
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Überreife Exemplare
Nach dem Aufplatzen der Spitze und der Verteilung der Sporenmasse kann der sterile Boden wochenlang becherförmig mit einem zerklüfteten oberen Rand stehen bleiben.
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Geruch und Geschmack
Nicht unterscheidbar.
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Sporenstaub
Violett.
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Lebensraum
Saprobiell; wächst einzeln, verstreut, gesellig oder in Feenringen im Gras (Rasen, Golfplätze, Parks, Weiden, etc.).); Sommer und Herbst; in Nordamerika weit verbreitet, aber an der Westküste möglicherweise nicht vorhanden.
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Mikroskopische Merkmale
Sporen 3-6 µm (einschließlich Verzierung); kugelförmig; mit Stacheln bedeckt 0.5-1 µm lang; hyalin in KOH; bräunlich in Melzer's Reagenz. Kapillitialfäden 2-5 µm breit; Wände etwa 0.5 µm dick; hyalin in KOH; glatt oder sehr fein gekerbt; an den Scheidewänden etwas verengt.
Ähnliche Arten
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Calvatia fragilis
Hat das gleiche äußere Erscheinungsbild wie sein größeres Gegenstück; sogar das innere Fleisch beider Pilze kann manchmal gleich aussehen und schmecken. Das einzige Merkmal, in dem sie sich unterscheiden, sind die Sporen. C. fragilis hat braune Sporen, während C. cyathiformis hat violette Exemplare.
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Ein weiterer essbarer Pilz mit runden und weißen Hüten ähnelt dem Knollenblätterpilz und stammt aus derselben Pilzfamilie. Der Hauptunterschied ist ein birnenförmiger Fruchtkörper und brauner Sporenstaub.
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Die Unterschiede zwischen den beiden Arten sind für unerfahrene Pilzsammler schwer zu erkennen. Die weißen und glatten Hüte beider Pilze sorgen für Verwirrung. Allerdings ist S. citrinum hat im Vergleich zu Calvatia ein festeres Fleisch und einen dunkleren Schimmer. Reifes S. citrinum kann auch von Calvatia unterschieden werden, da sie sich in zwei Teile öffnen, um Sporen freizusetzen. Auch das Fehlen des Stiels bei S. citrinum ist ein weiteres Merkmal, das sie auszeichnet.
Taxonomie
Calvatia cyathiformis wurde wissenschaftlich beschrieben von A.P. Morgan und effektiv veröffentlicht 1890. Der Name Calvatia cyathiformis ist eine Typenkombination. Calvatia cyathiformis den Status legitim hat.
Die wissenschaftliche Klassifikation von Calvatia cyathiformis ist Pilze, Dikarya, Basidiomycota, Agaricomycotina, Agaricomycetes, Agaricomycetidae, Agaricales, Agaricaceae, Calvatia. Für weitere Informationen siehe A.P. Morgan (1890, p. 168).
Synonyme
Calvatia fragilis (Quél.) Morgan, 1890
Calvatia cyathiformis (Bosc) Morgan (1890), Journal of the Cincinnati Society of natural history, 12(4), p. 168
Calvatia lilacina var. chilensis(Spegazzini) Spegazzini (1926), Boletín de la Academia nacional de ciencias en Córdoba, 29, p. 143
Calvatia pseudolilacina (Spegazzini) Spegazzini (1919), Boletín de la Academia nacional de ciencias en Córdoba, 23(3-4), p. 438
Lycoperdon chilense Spegazzini (1910), Revista de la Facultad de agronomía y veterinaría, Universidad nacional de La Plata, serie 2, 6(1), p. 12
Lycoperdon cyathiforme Bosc (1811), Zeitschrift der Gesellschaft naturforschender freunde zu Berlin, 5, p. 87 (Basionyme)
Lycoperdon fragile Vittad., 1843
Lycoperdon novae-zelandiae Lév. 1846
Lycoperdon pseudolilacinum Spegazzini (1884), Anales de la Sociedad científica Argentina, 17(2), p. 85
Utraria fragilis Quél., 1886
Quellen:
Foto 1 - Autor: Carlo Brescia (CC BY-SA 4.0 International)
Foto 2 - Autor: Justin (Tmethyl) (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 3 - Autor: John Hill (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 4 - Autor: Amanita77 (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 5 - Autor: Justin (Tmethyl) (CC BY-SA 3.0 Unportiert)





