Bovista plumbea
Was Sie wissen sollten
Bovista plumbea ist ein kleiner, in Westeuropa und Kalifornien weit verbreiteter Knollenblätterpilz, der in der Jugend weiß und im Alter braun ist.
Jung essbar. Ein junges Exemplar ist schwieriger zu unterscheiden, da es außen komplett weiß ist, was zu ähnlichen Puffbällen führt. Man muss sie aufschneiden, um zu sehen, was unter der Schale ist, die immer grau sein sollte.
Erst nach einiger Zeit löst sich die weiße Membran um die Zwiebel ab, und die graue Pollenzwiebel wird sichtbar.
Bei sehr alten Exemplaren fehlt die weiße Membran vollständig.
Andere Namen: Paltry Puffball, Rolling Puffball, Gray Puffball, Loodgrijze bovist (Niederlande), Prášivka šedivá (Tschechische Republik), Bleigrauer Zwergbovist (Deutschland), La boviste plombée (Frankreich).
Pilz Identifikation
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Fruchtkörper
1-5 cm Durchmesser, rundlich oder abgeflacht-rund, mit einer dünnen Wurzel, ohne steriles Gewebe unter der Schale.
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Äußere Schale
Das Exoperidium ist dünn, anfangs weiß, cremefarben, später braun, schmutzig-weiß im oberen Teil des Fruchtkörpers, bricht bei Reife ab und fällt ab, nur im unteren Teil bleibt es erhalten.
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Innere Schale
Das Endoperidium ist dicht, glatt, anfangs grau, später schwärzlich-grau, bleigrau, stählern, bei Reife bildet sich an der Oberseite des Fruchtkörpers ein Loch zum Austritt der Sporen.
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Fruchtfleisch
Das Fruchtfleisch ist anfangs weiß, gelblich-oliv, bei Reife braun mit violetter Tönung, pulverig, ohne ausgeprägten Geruch.
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Sporen
5.0-6.5 x 4.0-5.5 µm, eiförmig, dickwandig und fast glatt, mit einem zentralen Öltröpfchen und einem 7.5-11.5 µm langer Stiel. Das Kapillitium besteht aus einzelnen Elementen, die nicht miteinander verwoben sind; die Hauptäste sind dickwandig, biegsam, verjüngen sich schnell, gabeln sich mehr oder weniger dichotomisch, sind in KOH ockerfarben. Die Sporen werden durch eine kleine apikale Pore freigesetzt.
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Sporenmasse
Braun.
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Lebensraum
Wächst vom Frühsommer bis September, in Wäldern, Wiesen, Wegrändern, Feldern, Gärten, armen und sandigen Böden.
Ähnliche Spezies
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Ist eher mit Warzen als mit Stacheln bedeckt.
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Wächst auf Stümpfen und vergrabenem Holz.
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Die Oberfläche ist mit wolligen Flecken bedeckt.
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Ähnlich in den frühen Entwicklungsstadien seiner Außenhaut (Peridium), aber viel größer.
Taxonomie und Etymologie
1796 beschrieb Christiaan Hendrik Persoon diese Art und gab ihr den binomischen Namen Bovista plumbea.
Der Gattungsname Bovista stammt aus dem Altdeutschen vohenvist - vohe bedeutet Fuchs und vīst ist ein Gasaustritt aus dem Dickdarm, was eine Anspielung auf den Geruch des von diesen Pilzen freigesetzten Sporenstaubs ist.
Das spezifische Epitheton plumbea bedeutet "bleiern" und bezieht sich auf die gräuliche Farbe des inneren Peridiums dieses Pilzes.
Synonyme und Varietäten
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Lycoperdon ardosiacum Bull., 1784
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Bovista ardosiaca (Stier.) Herter, 1933
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Bovista brevicauda Velen., 1922
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Bovista macrospora Perdeck, 1950
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Bovista nigra Velen., 1947
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Bovista nuciformis Wallr., 1833
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Bovista ovalispora Cooke & Massee 1887
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Bovista pallida Velen., 1922
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Bovista plumbea Pers. 1796
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Bovista plumbea var. ovalispora (Cooke & Massee) F. Šmarda 1958
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Bovista purpurea Lloyd, 1923
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Bovista sulphurea Velen., 1947
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Bovista tunicata Fr., 1829
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Calvatia bovista (L.) Pers. 1896
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Globaria plumbea (Pers.) Quél., 1873
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Lycoperdon arrhizum Batsch, 1786
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Lycoperdon bovista Sowerby 1803
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Lycoperdon plumbeum Vittad. 1842
Quellen:
Foto 1 - Autor: Iskra Kajevska (CC BY-SA 4.0 International)
Foto 2 - Autor: Holger Krisp (CC BY-SA 4.0 International)
Foto 3 - Autor: Matt Bowser (CC BY 4.0 International)
Foto 4 - Autor: Ron Pastorino (Ronpast) (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 5 - Autor: AnRo0002 (Public Domain)





