Galerina hypnorum
Was Sie wissen sollten
Galerina hypnorum ist eine Pilzart aus der Familie der Hymenogastraceae. Eine variable und verworrene Artdefinition, die von den führenden Autoren unterschiedlich interpretiert wird. Diese Arten sind makroskopisch extrem schwer zu unterscheiden, mikroskopisch lassen sie sich mit einiger Sicherheit zuordnen. In KOH eingelegt, sind viele der Basidiosporen von G. hypnorum zeigen die charakteristischen "Ohren", die durch die Ablösung der äußersten Wandschicht entstehen. Sporen dieses Typs gelten als kalyptrisch und können bei mehreren Galerina-Arten beobachtet werden, z. B. bei G. cerina und G. sphagnicola. Die Basidiosporen auf der Tafel hier wurden teils in Melzer's Soltion und teils in KOH fotografiert. In KOH sind die Kelche deutlich zu sehen, in Melzer'scher Lösung meist nicht.
Wie auch bei einigen anderen Galerina-Arten ist der Name G. hypnorum wurde für mehrere ähnliche, aber unterschiedliche Pilze verwendet. Die Verwendung des Namens ist noch nicht ganz geklärt.
Andere Bezeichnungen: Moosglocke.
Pilz Identifizierung
Hut
Der Hut ist 0.4-1.5 (2) cm im Durchmesser, dünn, anfangs kegelförmig, später kegelig-erweitert, konvex, konvex-erweitert. Die Oberfläche des Hutes ist hygrophan, kahl, glatt, hell ockerfarben, ockerrot, hellbraun und verblasst beim Trocknen zu gräulich oder dunkelcremefarben.
Lamellen
Das Hymenophor ist lamellenförmig. Platten von mittlerer Dichte oder dick, dünn, breit, angewachsen, rötlich, ockerbraun.
Stiel
Der Stiel ist 1.5-4 cm hoch, 0.1-0.2 cm im Durchmesser, zylindrisch, kapillarartig, manchmal zur Basis hin verdickt, hohl, brüchig, oberseits samtig, mit weißem mehligem Belag bedeckt, unterseits zunächst gelblich, hellgelb oder ockergelblich, später rötlich oder bräunlich, glatt, dünnfaserig oder kahl.
Fruchtfleisch
Das Fruchtfleisch ist dünn, brüchig, bräunlich oder bräunlich, mit mehligem Geruch oder ohne ausgeprägten Geruch.
Lebensraum und Verbreitung
Sie wächst von August bis Ende Oktober in Wäldern, an offenen Stellen, unter Moos, auf Erde und auf den Resten von verrottetem Holz.
Sporen
8-14 * 4.5-9 μm, eiförmig oder spindelig-oval, mit glatter Oberfläche.
Sporenabdruck
Braun.
Synonyme
Agaricus hypni Batsch, 1786 (Basionym)
Agaricus hypnorum Schrank, 1789
Conocybe hypnorum (Schrank) Murrill, 1912
Galera hypnorum (Schrank) P. Kumm., 1871
Galera rubiginosa var. hypnorum (Schrank) Rick, 1938
Galerina subhypnorum (G.F. Atk.) Singer, 1973
Galerula hypni (Batsch) Murrill, 1917
Galerula hypnorum (Schrank) Madre, 1933
Galerula subhypnorum G.F. Atk., 1918
Quellen:
Foto 1 - Autor: Poyt448, Peter Woodard (CC BY-SA 4.0 International)
Foto 2 - Autor: Igor (Igor_Yevdokimov) (CC BY-SA 3.0 Unported)
Foto 3 - Autor: Ian Dodd (kk) (www.kundabungkid.com) Australien (kundabungkid) (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 4 - Autor: Christine Braaten (wintersbefore) (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 5 - Autor: James Lindsey (CC BY-SA 2.5 Allgemein)





