Galerina sphagnorum
Was Sie wissen sollten
Galerina sphagnorum liebt Sphagnum und ist daher hauptsächlich in Mooren und Sümpfen zu finden. Sie entwickelt einen verhältnismäßig langen Stiel, um ihre kleinen Kappen hoch genug über das Sphagnum zu heben, um Sporen freizusetzen, die von Luftströmungen erfasst werden. G. sphagnorum hat blasse, praktisch glatte Sporen, keine Pleurozystiden und lagenförmige Cheilozystiden, die keine dramatisch geschwollenen Spitzen aufweisen.
G. sphagnorum ähnelt stark G. sphagnicola, eine Art, die auch in Sphagnum-Teppichen wächst. Die einzige zuverlässige Methode zur Unterscheidung der beiden Arten ist die mikroskopische Untersuchung der Basidiosporen in 5%iger KOH. Die von G. sphagnicola sind kalyptrisch und haben oft "Ohren", die durch eine Auflockerung der äußeren Basidiosporenwand entstehen. Die Ähnlichkeit der beiden Namen ist nicht leicht zu beheben, was auch zu Verwechslungen führen kann.
Identifizierung von Pilzen
Ökologie
Saprobiell; wächst gesellig in Torfmoosen in Sümpfen, Mooren usw.; Sommer und Herbst; nördliches und montanes Nordamerika.
Kappe
10-25 mm; anfangs kegelförmig, dann breit kegelförmig bis konvex mit einem scharfen Mittelhöcker; trocken; kahl; blassgelb bis goldbraun; beim Austrocknen stark verblassend, so dass ein zweifarbiges Aussehen entsteht; der Rand ist gesäumt, in jungen Jahren mit weißlichen Schleierfibrillen besetzt, wird aber bald nackt.
Lamellen
Breit oder schmal am Stängel anliegend; dicht; Kurzkiemen häufig; anfangs weißlich bis gelblich, mit zunehmender Sporenreife bräunlich bis rostbraun; nicht quetschend; bei sehr jungen Knöpfen von einem weißlichen Teilschleier bedeckt.
Stängel
50-75 mm lang; 1-2 mm dick; mehr oder weniger gleichmäßig; trocken; kahl oder mit einigen winzigen Fibrillen; weißlich bis gelblich; Basalmyzel weiß.
Flesh
Substanzlos; bräunlich; unveränderlich beim Aufschneiden.
Geruch
Nicht unterscheidbar.
Sporen Druck
rostbraun.
Mikroskopische Merkmale
Sporen 8-10.5 x 5-6 µm; subamygdaliform; praktisch glatt; gelblich bis bräunlich in KOH; dextrinoid. Basidien 4-sterigmate. Pleurozystidien fehlend. Cheilozystidien 35-50 x 7.5-10 µm; zylindrisch bis schmal lappenförmig, mit langem Hals und abgerundeter, subclavater oder subcapitater Spitze; glatt; dünnwandig; hyalin in KOH. Pileipellis a cutis. Klemmanschlüsse vorhanden.
Quellen:
Foto 1 - Autor: ninacourlee (CC BY 4.0)
Foto 2 - Autor: https://www.inaturalist.org/observations/83961871 (CC BY 4.0)
Foto 3 - Autor: https://www.inaturalist.org/observations/83961871 (CC BY 4.0)



