Ileodictyon gracile
Was Sie wissen sollten
Ileodicyton gracile ist in Wäldern und Waldgebieten, Küstenheiden und städtischen Gebieten im gesamten Südwesten verbreitet. Er gehört zu einer Gruppe, die gemeinhin als Stinkmorcheln bezeichnet wird. Die gitterartige, korbartige Struktur entwickelt sich in einem kugelförmigen Gefäß oder "Ei", aus dem sie in den späteren Entwicklungsstadien ausbricht. Die "Eier" können sich zu einem Durchmesser von etwa 30 mm entwickeln. Der voll entwickelte, aber dicht gepackte Korb bricht schließlich aus (vorne links) und dehnt sich schnell zu seiner vollen Größe von etwa 80 mm Durchmesser aus, wenn sich das "Ei" teilt.
Die Sporenmasse, die an der Gitterstruktur haftet, hat einen üblen Geruch, der Fliegen und andere Insekten anlockt, die zur Verbreitung der Sporen beitragen.
Anders als viele ähnliche Pilze löst er sich oft von seiner Basis ab.
Diese Art wurde oft verwechselt mit Ileodictyon cibarium. Er ist von ähnlicher Größe, Form und Farbe, unterscheidet sich aber durch seine viel schmaleren, meist glatten Arme, die an ihrer Kreuzung deutlich breiter werden und im Querschnitt ziemlich abgeflacht sind.
Andere Namen: Glatter Käfig.
Pilz-Bestimmung
Ökologie
Saprobisch; wächst einzeln oder in Gruppen; in Wäldern oder kultivierten Gebieten; ganzjährig in tropischen und subtropischen Gebieten; Australien, Tasmanien, Samoa, Japan, Afrika und Europa.
Fruchtkörper
Anfänglich ein weißliches "Ei" mit einem Durchmesser von bis zu 3 cm, das an weißen Schnüren befestigt ist; aufbrechend, wobei der reife Fruchtkörper als ein mehr oder weniger rundes, käfigartiges Gebilde mit einem Durchmesser von 4-20 cm entsteht, das 10-30 Polygone bildet; die Arme sind glatt, etwas abgeflacht, haben einen Durchmesser von etwa 5 mm, sind aber an den Kreuzungspunkten verdickt, und sind unter dem olivbraunen Sporenschleim (der sich auf den Innenflächen der Arme bildet) weiß; das Eigewebe bildet eine weißliche Volva, aber das reife Gebilde löst sich davon ab.
Mikroskopische Merkmale
Sporen 4.5-6 x 1.5-2.5 µ; ellipsoid; glatt.
Quellen:
Foto 1 - Autor: Jean und Fred Hort (Zuschreibung 2.0 allgemein)

