Chrysomphalina chrysophylla
Was Sie wissen sollten
Chrysomphalina chrysophylla ist eine Pilzart mit einem Verbreitungsgebiet in den nördlichen gemäßigten Breiten. Ein attraktiver, aber seltener Pilz, den man an seinem konvex eingedrückten, pfirsichfarbenen Hut erkennt, der mit bräunlichen, anhaftenden Fibrillen oder feinen Schuppen bedeckt ist. Gelbliche Lamellen, ein fast kahler Stiel, der mit dem Hut übereinstimmt, und ein verholzender Habitus helfen ebenfalls bei der Identifizierung dieser Art.
Jüngste DNA-Studien haben die Idee gestützt, dass Chrysomphalina chrysophylla ziemlich eng mit den Wachsmützen verwandt ist (obwohl sie praktisch keines der Merkmale teilt, die sie früher definierten), und zwar viele Äste entfernt von Gerronema strombodes auf dem evolutionären Stammbaum.
Beschrieben von Elias Magnus Fries im Jahr 1821, wurde er 1982 vom Schweizer Mykologen Heinz Clémençon in die Gattung Chrysomphalina gestellt.
Andere Namen: Goldgelbe Chrysomphalina, Goldgelbe Gerronema, Goldgelbe Navelcap.
Pilz Identifikation
Ökologie
Saprobiell auf gut verrottetem Holz von Nadelbäumen; wächst einzeln, verstreut oder, häufiger, gesellig; Sommer und Herbst; in Nordamerika ziemlich weit verbreitet, aber nicht häufig.
Kappe
1-4 cm im Durchmesser; plankonvex mit zunächst eingerolltem Rand, dann fast flach und mittig eingedrückt; frisch feucht; sehr fein schuppig oder schuppig mit graubraunen bis gelbbraunen Fasern und Schuppen; unter dem braunen Material gelblich; verblassend.
Lamellen
Am Stängel herablaufend; entfernt oder fast; gelb bis blassgelb oder oranggelb.
Stiel
2-4 cm lang und bis zu 3 mm dick; mehr oder weniger gleich; kahl oder sehr fein behaart; gelb bis orangegelb oder fast weißlich.
Fruchtfleisch
Dünn; orangfarben bis gelblich.
Geruch und Geschmack
Nicht unterscheidbar.
Sporen Druck
Gelblich.
Mikroskopische Merkmale
Sporen 8.5-15.5 x 4.5-7 µ; glatt; elliptisch; inamyloid. Basidien sind meist 4-sporig. Zystidien fehlend. Klemmanschlüsse nicht vorhanden. Gewebe in Hut und Stiel sind nicht sarkodimetisch.
Ähnliche Arten
Chrysomphalina aurantiaca
Kleinerer, häufigerer Verwandter mit orangefarbener Kappe und Stiel und pfirsich-orangenen, abfallenden Lamellen. Sie kommt auch auf verrottendem Nadelholz vor.
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Ein weiterer Holzfäulniser, ist etwas ähnlich, hat aber viel hellere, gegabelte Lamellen.
Synonyme
Omphalia chrysophylla (Fr.) P. Kumm., 1871
Omphalina chrysophylla (Fr.) Murrill, 1916
Armillariella chrysophylla (Fr.) Singer, 1943
Gerronema chrysophyllum (Fr.) Singer, 1959
Haasiella chrysophylla (Fr.) Raithelh., 1973
Chrysobostrychodes chrysophyllus (Fr.) G. Kost, 1985
Quellen:
Foto 1 - Autor: Ron Pastorino (Ronpast) (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 2 - Autor: Byrain (CC BY-SA 3.0 Unportiert)


