Tricholomopsis sulphureoides
Was Sie wissen sollten
Tricholomopsis sulphureoides ist ein holzzersetzender Pilz, der auf den Stämmen von Picea und Abies in altgewachsenen Nadelwäldern wächst. Es gibt eine kleine Anzahl von Fundorten in den gemäßigten und borealen Wäldern Europas und Nordamerikas. Sein Lebensraum ist aufgrund von Kahlschlägen im Rückgang begriffen, es gibt jedoch keine Hinweise auf einen Rückgang der Populationen, und der Status im borealen Asien ist unklar. Wuchs in den gemäßigten und borealen Zonen des östlichen und westlichen Nordamerikas (Kanada, USA) und Europas (Frankreich, Estland, Polen, Slowakei, Spanien, UK). Nur ein asiatischer Fundort ist aus China bekannt (UNITE).
Tricholomopsis sulphureoides ist eine Pilzart aus der Gruppe der Basidiomycota, die erstmals von Charles Horton Peck beschrieben wurde und 1943 von Rolf Singer den vereinfachten asiatischen Namen erhielt. Tricholomopsis sulphureoides gehört zur Gattung Tricholili der Tricholomataceae.
Pilz Identifizierung
Ökologie
Saprobiell auf dem Holz von Nadelbäumen, insbesondere Hemlocktannen, oder auf dem Holz von Laubhölzern, die von Braunfäule befallen sind; wächst in der Regel gesellig oder in Büscheln; Sommer und Herbst; in der Region der Großen Seen und im Nordosten Nordamerikas häufiger als anderswo, aber gelegentlich in den Rocky Mountains, im Südosten der USA und an der Westküste gemeldet.
Kappe
2-6 cm; anfangs konvex mit gebogenem Rand, dann breit konvex oder flach; trocken; in der Jugend subtomentös, insgesamt fein schuppig bis gestreckt-fibrillös, mit subtomentöser Randzone; im frischen Zustand leuchtend gelb, aber bald stumpfgelb verblassend und weißliche Flecken und Streifen entwickelnd; Quetschungen stellenweise leicht bräunlich.
Lamellen
Breit am Stiel anliegend; dicht; Kurzkiemen häufig; gelb bis gelblich-orange.
Stängel
4-8 cm lang; 0.5-1 cm dick; gleichmäßig; trocken; stellenweise leicht fibrillös; blassgelb, bei Berührung orangerot verfärbend; Basalmyzel blassgelb.
Fruchtfleisch
Gelb bis blassgelb; beim Aufschneiden stellenweise leicht bräunlich.
Geruch und Geschmack
Geruch wohlriechend; Geschmack ist nicht unterscheidbar.
Chemische Reaktionen
KOH sofort dunkel bräunlich-rot auf der Hutoberfläche.
Sporen Druck
Weiß.
Mikroskopische Merkmale
Sporen 5-6 x 4-5.5 µm; subglobös bis sublacrymoid, mit einem winzigen Apiculus; glatt; hyalin in KOH; inamyloid. Cheilozystidien 40-75 x 5-7.5 µm; zylindrisch mit abgerundeten bis subklavalen Scheiteln; glatt oder gelegentlich fein verkrustet; dünnwandig; hyalin bis orangebraun in KOH. Pleurocystidien nicht gefunden. Lamellentrama parallel. Pileipellis a cutis mit aggregierten aufrechten Büscheln; orange-braun in KOH; Elemente glatt, 2.5-5 µm breit; Endzellen zylindrisch mit abgerundeten Spitzen. Klammerverbindungen sind in Lamellentrama und Pileipellis vorhanden.
Synonyme
Agaricus sulphureoides Peck 1872
Dendrosarcus sulphureoides (Peck) Kuntze 1898
Pleurotus sulphureoides (Peck) Sacc. 1887
Tricholomopsis ornata sulphureoides (Peck) Singer, 1943
Tricholomopsis osiliensis Vauras, 2009
Tricholomopsis sulphureoides megaspora A. H. Sm., 1960
Tricholomopsis sulphureoides sulphureoides (Peck) Singer, 1943
Tricholomopsis sulphureoides var. Sulfureoides (Peck) Singer 1943
Quellen:
Foto 1 - Autor: Jimmie Veitch (jimmiev) (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 2 - Autor: 2009-10-08_Tricholomopsis_sulphureoides_(Peck)_Singer_59933.jpg: (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 3 - Autor: Jason Hollinger (CC BY 2.0 Allgemein)
Foto 4 - Autor: Jason Hollinger (CC BY 2.0 Allgemein)




