Metuloidea murashkinskyi
Was Sie wissen sollten
Metuloidea murashkinskyi ist eine Zahnpilzart aus der Familie der Steccherinaceae. Er ist ein weißer Fäulnispilz, der sich vom Totholz von Laubbäumen ernährt. Er kommt in Europa und Asien vor, wo er Weißfäule am Holz von Laubbäumen verursacht.
Identifizierung des Pilzes
Fruchtkörper
Sie sind kappenförmig, haften aber ohne Stiel fest auf dem Substrat und sind 5-14 cm lang (2.0-5.Er ist 10-50 cm (4-20 Zoll) groß und 1-5 mm dick. Sie haben eine lederartige Textur, wenn sie frisch sind, werden aber brüchig, wenn sie trocken sind. Die Oberfläche des Hutes ist anfangs filzig, wird später glatt und zoniert mit einer unebenen Oberfläche und einer zimtbraunen Farbe.
Sporen
Die sporentragende Oberfläche, das Hymenium, ist hydnoid, d. h. sie trägt Strukturen, die kleinen, kegelförmigen Stacheln ähneln, die 0.5-5 mm lang. Diese Stacheln sind recht dicht beieinander, etwa 4 bis 6 pro Millimeter, und haben eine rauchbraune Farbe. In einigen Fällen verschmelzen die Stacheln zu unregelmäßigen Poren, die 4-5 pro Millimeter groß sind.
Geruch
Die Fruchtkörper haben einen unverwechselbaren würzigen Geruch, der selbst in getrockneten Herbariumsexemplaren noch nachklingt. Dieser Geruch ist charakteristisch für die Gattung Metuloidea.
Mikroskopische Merkmale
M. murashkinskyi hat eine dimitische Hyphenstruktur mit dickwandigen, sklerifizierten generativen Hyphen, die 5-7 μm groß sind. Die Sporen sind wie kurze Zylinder geformt und messen typischerweise 3.6-4.5 mal 2.8-2.3 μm.
Taxonomie
Der Pilz wurde erstmals 1931 von dem amerikanischen Mykologen Edward Angus Burt als Hydnum murashkinskyi beschrieben. Er benannte es nach Professor K.E. Murashkinsky von der Sibirischen Landwirtschaftsakademie, der die Typusexemplare 1928 sammelte und sie zur Identifizierung an Burt schickte.
Die Art wurde später von Albert Pilát 1934 in die Gattung Mycoleptodon, von Rudolph Arnold Maas Geesteranus 1962 in die Gattung Steccherinum und von Heikki Kotiranda in die Gattung Irpex überführt & Reima Saarenoksa im Jahr 2002. Miettinen & Spirin übertrug sie 2016 in die neu umschriebene Gattung Metuloidea.
Quellen:
Foto 1 - Autor: atsushi_nakajima_cirque (CC BY 4.0)
Foto 2 - Autor: atsushi_nakajima_cirque (CC BY 4.0)
Foto 3 - Autor: ninacourlee (CC BY 4.0)



