Leucocoprinus brebissonii
Was Sie wissen sollten
Leucocoprinus brebissonii sind typischerweise dünnfleischig mit einem radial gefalteten Hut und neigen dazu, mit zunehmendem Alter kollabiert auszusehen, als ob sie teilweise zerfließen würden. Die Mitte der Kappe ist sehr dunkel graubraun bis fast schwarz und der Rand ist weiß, aber mit kleinen graubraunen bis schwärzlichen Schuppen besetzt. Die Lamellen sind dicht gedrängt und weiß, der Stiel ist schlank und keulenförmig, weiß mit rosabrauner Färbung im unteren Teil und trägt einen weißen, etwas brüchigen Ring, der im Alter oft verloren geht.
Die Art wurde erstmals 1874 von Louis-Luc Godey als Lepiota brebissonii beschrieben und 1943 von Marcel Locquin zu Leucocoprinus gestellt. Der Pilz wird wegen seines charakteristischen Musters auf dem Hut auch Schädelkappen-Schmuckling genannt. Bis vor kurzem wurde dieser Pilz nur in Europa gefunden, aber in den letzten Jahren wurde er auch im Pazifischen Nordwesten entdeckt.
Leucocoprinus brebissonii steht im Verdacht, giftig zu sein. Geschmack und Geruch sind unauffällig.
Andere Namen: Skullcap Dapperling.
Identifizierung von Pilzen
Kappe
2 bis 3 cm (3⁄4 bis 1+1⁄8 in), anfangs kegelförmig, im Alter flach werdend, mit einem dunkelbraunen/grauen Zentrum, das auf einem weißen, tief gestreiften Hintergrund aufbricht und nach außen strahlt.
Stängel
Der weiße Stiel von L. brebissonii ist lang und schlank (4.5 bis 6 cm (1+3⁄4 bis 2+3⁄8 in) mal 3 bis 6 mm (1⁄8 bis 1⁄4 in)), gleichmäßig oder leicht clavate. Normalerweise ist ein Ring vorhanden, aber aufgrund seiner zerbrechlichen Natur wird er manchmal abgerieben oder abgewaschen.
Lamellen
Die Lamellen sind dicht gedrängt, weiß und eng am Stiel angewachsen, lösen sich aber gelegentlich im Alter ab.
Sporen
Die Sporen (9 bis 12 µm x 5.5 bis 7 µm) sind weiß und haben eine ausgeprägte Keimpore, elliptisch oder mandelförmig.
Spore drucken
Weiß.
Ähnliche Arten
Leucocoprinus cepistipes ist vom Wuchs her ähnlich, aber die Hutscheibe ist cremefarben bis buff-braun und die Fruchtkörper wachsen meist in kleinen, subcespitösen Büscheln.
Quellen:
Foto 1 - Autor: alan_rockefeller (Alan Rockefeller) (CC BY 4.0 International)
Foto 2 - Autor: Debbie Klein (dejaklein) (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 3 - Autor: Debbie Klein (dejaklein) (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 4 - Autor: Peter Santerre (CC BY-SA 3.0 Unportiert)




