Climacocystis borealis
Was Sie wissen sollten
Climacocystis borealis ist ein weit verbreiteter Polypus, der in Nadelbäumen lebt. Sie hat einen einjährigen, keilförmigen Fruchtkörper. In der Jugend ist er honiggelb und wird mit zunehmendem Alter heller. Die untere Porenschicht der Oberfläche ist labyrinthisch. Er hat einen angenehmen Duft und seine Farbe ändert sich bei Regen von hell zu gelb. Er bildet spektakuläre mehrfrüchtige Wucherungen, die ihn leicht erkennbar machen. Sein Vorkommen schwankt stark von Jahr zu Jahr.
Dieser Pilz verursacht die Stumpf- und Wurzelfäule von Nadelbäumen. Sie setzt sich als Saprobe auf abgestorbenen Wurzeln und Stümpfen fort.
In Europa findet man ihn vor allem auf Pinaceae wie Abies, Larix, Picea und Pinus, in Nordamerika auch auf Pseudotsuga und Tsuga. Eine kürzlich durchgeführte Studie hat ergeben, dass die Gattung Climacocystis aus zwei Arten besteht, wobei die Typusart C. Borealis und C. montana kommt nur in hohen Lagen in den südwestlichen Bergen Chinas vor.
Pilz Identifikation
Lebensraum
Parasitisch und saprophytisch; einzeln oder in überlappenden Büscheln an der Basis von und auf Wurzeln lebender Nadelbäume, Stämmen und Baumstümpfen; ganzjährig verbreitet.
Abmessungen
Kappen 4-15 cm breit; 3-15 cm lang; 0.5-4 cm dick.
Obere Fläche
Anfänglich weißlich, im Alter gelblich; behaart; im frischen Zustand weich und wässrig.
Porenoberfläche
Weiß, beim Trocknen gelblich; 1-3 pro mm; Porenöffnungen können unregelmäßig und eckig sein.
Taxonomie
Erstmals 1821 vom schwedischen Mykologen Elias Magnus Fries beschrieben, hat sie seitdem eine umfangreiche Synonymie alternativer wissenschaftlicher Namen erhalten. Bis 2014 war er das einzige Mitglied der Gattung Climacocystis, die 1958 von den tschechischen Mykologen František Kotlaba und Zdeněk Pouzar umschrieben wurde, als die neu beschriebene chinesische Art Climacocystis montana in die Gattung aufgenommen wurde.
Quellen:
Foto 1 - Autor: Gerhard Koller (Gerhard) (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 2 - Autor: Syrio (CC BY-SA 4.0 international)
Foto 3 - Autor: Jerzy Opioła (CC BY-SA 4.0 International)
Foto 4 - Autor: Jerzy Opioła (CC BY-SA 4.0 International, 3.0 Unportiert, 2.5 Allgemein, 2.0 Allgemein und 1.0 Allgemein)
Foto 5 - Autor: Selso (CC BY-SA 3.0 Unportiert)





