Hebeloma radicosum
Was Sie wissen sollten
Hebeloma radicosum, bekannt für seine lange "Wurzel" und seinen häutigen Ring, wurde regelmäßig in Japan gefunden und war Gegenstand zahlreicher Studien, die sich mit Ektomykorrhizapilzen befassten, die einem hohen Gehalt an Stickstoffverbindungen ausgesetzt sind, sowie mit Dreiergemeinschaften zwischen Pilzen, Wirtsbäumen und Säugetieren, darunter Maulwürfe, Waldmäuse und Spitzmäuse.
Dieser Pilz ist giftig und kann bei Verzehr Magen-Darm-Beschwerden verursachen.
Die Fruchtkörper des Hebeloma radicosum sind an der spitz zulaufenden, wurzelartigen Stielbasis sowie am mandelartigen Geruch zu erkennen. Der in Japan, Europa und Nordamerika vorkommende Amanita ist ein Ammoniakpilz, der auf Maulwurfs-, Mäuse- oder Spitzmaushöhlen Früchte trägt.
Andere Namen: Verwurzelung von Poison Pie.
Identifizierung von Pilzen
Hut
Die Fruchtkörper haben Kappen von 5-10 cm (2.0-3.9 Zoll) im Durchmesser, der zunächst konvex ist und sich im Alter abflacht. Die Oberfläche frischer Kappen ist klebrig; die Farbe reicht von gelblich-braun über goldbraun bis ockerfarben oder blass zimtfarben und ist zum Rand hin heller. Die Ränder der jungen Kappen sind nach innen gerollt und haben oft anhaftende, hängende Reste des Teilschleiers.
Lamellen
Die Lamellen sind eingekerbt bis fast frei von der Anheftung an den Stiel und haben besonders in der Reifezeit gezackte oder gefranste Ränder. Die Lamellen sind anfangs weiß und verfärben sich bei der Reifung der Sporen von ockerfarben zu rötlich-braun.
Stiel
Der Stiel misst 7.5-18 cm (3.0-7.1 Zoll) lang und 1.3-2.5 cm (0.5-1.0 in) dick und ist gewöhnlich in der Mitte geschwollen und an beiden Enden verjüngt. Die Stielbasis ist mit blass bräunlichen Fasern und baumwollartigen Schuppen auf cremefarbenem Grund bedeckt. Der Stiel ist fest (i.e., nicht hohl) und fest, mit einem Ring am oberen Teil.
Fruchtfleisch
Das Fruchtfleisch hat einen milden Geschmack und einen Geruch nach Mandeln oder Marzipan. Mehrere aromatische Verbindungen sind für den Geruch des Pilzes verantwortlich, darunter Benzaldehyd, 2-Phenylethanal, 2-Phenylethanol, Phenylessigsäure, N-Formylanilin und 1-Octen-3-ol.
Sporen
Hebeloma radicosum bildet einen rostbraunen bis zimtbraunen Sporenabdruck. Die Sporen sind mandelförmig, mit kleinen Warzen bedeckt und messen 8-10 mal 5-6 μm. Die Basidien (sporentragende Zellen) sind viersporig.
Ähnliche Spezies
Die japanische Art Hebeloma radicosoides ähnelt H. Sie ähnelt in Aussehen und Lebensraum dem Agaricus radicosum, unterscheidet sich aber durch die gelblichere Kappe und den fehlenden Geruch. Außerdem: H. radicosoides-Früchte nach experimenteller Anwendung von Harnstoff im Boden, während H. radicosum ist nicht. Ein weiterer ähnlicher Vertreter, Hypholoma radicosum, hat einen wurzelnden Stiel, ist aber schlanker und riecht stark nach der Verbindung Jodoform.
Taxonomie
Die Art wurde erstmals 1784 von Jean Baptiste François Pierre Bulliard als Agaricus radicosus wissenschaftlich beschrieben. Adalbert Ricken übertrug sie 1915 auf Hebeloma. Historische Synonyme ergeben sich aus der Übertragung des Pilzes auf die Gattungen Pholiota durch Paul Kummer im Jahr 1871, Dryophila durch Lucien Quélet im Jahr 1886, Myxocybe durch Victor Fayod im Jahr 1889 und Roumeguerites durch Marcel Locquin im Jahr 1979.
Die molekulare Analyse stellt die Art in eine basale Position der Myxocybe-Klade. Diese Gruppe von phylogenetisch verwandten Arten enthält Mitglieder, die eine Pseudorrhiza bilden, wie H. danicum, H. senescens, H. calyptrosporum, H. birrus, H. pumilium, und H. cylindrosporum.
Quellen:
Foto 1 - Autor: Maaike Verschueren (CC BY 4.0 International)
Foto 2 - Autor: Dragonòt (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 3 - Autor: James Lindsey (CC BY-SA 2.5 Generisch)
Foto 4 - Autor: Strobilomyces (CC BY-SA 3.0 Unported)
Foto 5 - Autor: Maaike Verschueren (CC BY 4.0 International)





