Lentinellus ursinus
Was Sie wissen sollten
Fächerförmiger bis nierenförmiger Aufbau; Kappe 5-30 cm breit und 0,5-1,5 cm breit.5-1.3 cm) dick, rötlich-braun, aber zum Rand hin blasser werdend, Oberseite dicht behaart, besonders zur Ansatzstelle hin; Hutrand gebogen; Lamellen dicht beieinander, schmutzig-weiß bis rosa-braun oder lohfarben, Lamellenränder deutlich sägezahnartig; Sporen in Masse cremeweiß.
Die sägezahnförmigen Lamellen sind unverwechselbar. Lentinellus vulpinus ist Lentinellus ursinus sehr ähnlich, hat aber einen rosa-weißen Hut und eine stielartige Basis an der Ansatzstelle. Beide Pilze sollten nicht für die Tabelle gesammelt werden.
Es gibt mehrere andere Lentinellus-Arten, die alle zu bitter sind, um essbar zu sein. Meine Schlüssel enthalten nur zwei der häufigeren und auffälligeren Arten: Lentinellus micheneri und Lentinellus ursinus. Das Vorhandensein von amyloiden Sporen unterscheidet Lentinellus von der Gattung Lentinus.
Andere Namen: Bären-Lentinus.
Pilz-Bestimmung
Ökologie
Saprobiell; wächst in Gruppen oder schalenartigen Büscheln auf dem Holz von Laubhölzern (und sehr selten auf dem Holz von Nadelbäumen); Sommer und Herbst; in Nordamerika weit verbreitet.
Kappe
Bis zu 10 cm im Durchmesser; nierenförmig bis annähernd halbkreisförmig; breit konvex, flach oder eingedrückt; zumindest auf dem inneren 1/3 fein behaart oder samtig; braun, zimtbraun oder blass; der Rand eingerollt.
Lamellen
Dicht oder fast entfernt; die Ränder sind ausgeprägt sägezahnartig; weißlich bis rosafarben.
Fruchtfleisch
Blass.
Geschmack
Stark beißend oder pfeffrig; Geruch unverwechselbar oder leicht würzig.
Sporen Druck
Cremeweiß.
Mikroskopische Merkmale
Sporen 4-4.5 x 3-3.5 µ; elliptisch; amyloid; sehr fein mit Warzen und Stacheln verziert. Pleurozystidien selten; fusoid bis spitz zulaufend. Gloeocystidien vorhanden; clavate.
Quellen:
Foto 1 - Autor: Holger Krisp (CC BY 3.0 Unportiert)
Foto 2 - Autor: Ron Pastorino (Ronpast) (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 3 - Autor: Ron Pastorino (Ronpast) (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 4 - Autor: Hamilton (Schinken) (CC BY-SA 3.0 Unportiert)




