Tubaria furfuracea
Was Sie wissen sollten
Tubaria furfuracea ist ein kleiner Pilz, der sich durch einen gelbbraunen hygrophanen Hut, einen gestreiften Hutrand, meist unterständige Lamellen und einen blass rostbraunen Sporenabdruck auszeichnet. Er fruchtet oft in großer Zahl in seinem bevorzugten Lebensraum Holzspäne, zusammen mit Psathyrella gracilis und Hypholoma aurantiaca. Psathyrella gracilis ähnelt ihm in der Tat in der Größe und hat auch einen hygrophanen Hut, aber er ist eher grau-braun als orange-braun gefärbt.
Lebensraum einzeln bis gesellig auf holzigem Geröll, e.g., Stöcke, Rinde, Holzspäne, Sägemehl, etc.Fruchtbildung vom Frühherbst bis zum Spätwinter.
Andere Namen: Winterzweiglein, Schorfiges Zweiglein.
Identifizierung von Pilzen
Ökologie
Saprobiell auf Totholz von Laubhölzern; wächst gelegentlich direkt an sehr gut verrotteten Stämmen und Baumstümpfen, aber häufiger an eingegrabenem Totholz in der Nähe von Baumstümpfen und scheint terrestrisch zu sein; spätes Frühjahr bis Herbst; östlich der Rocky Mountains weit verbreitet.
Kappe
1.5-12 cm; jung glockenförmig oder gelegentlich konvex, im Alter breit konvex bis breit glockenförmig oder fast flach; kahl; glatt oder häufiger mäßig bis deutlich radial gefurcht und gefältelt (jung über der Mitte, später fast ganz); frisch klebrig bis fettig; dunkelbraun bis graubraun oder gelbbraun, aber nicht selten bräunlich oder bräunlich verblassend; der Rand jung gebogen, im Alter manchmal aufgerichtet, nicht gesäumt.
Lamellen
breit am Stängel angewachsen oder an der Ansatzstelle eingekerbt, mit einem winzigen Zahn, der den Stängel hinunterläuft; dicht oder fast entfernt; weiß bis cremefarben; dick; häufig Kurzkiemen.
Stängel
4-16 cm lang über dem Boden; 0.5-2 cm dick; in der Jugend typischerweise keulenförmig, später etwas spitz zulaufend; in der Nähe der Spitze weiß und fast kahl (oder selten ganz); unten braungrau bis bräunlich oder braun und fibrillös bis behaart, wobei die braunen Bereiche bei der Reife oft zu Schlangenhaut- oder Chevron-Mustern gestreckt sind; mit einer langen, spitz zulaufenden Pfahlwurzel, die sich bis zu 10 cm unterirdisch erstreckt; die Pfahlwurzel ist manchmal rostbraun gefärbt.
Fleisch
Weißlich; unveränderlich beim Aufschneiden.
Getrocknete Exemplare
Lamellen getrockneter Exemplare werden nach mehrjähriger Lagerung schmuddelig gelblich bis bräunlich oder sehr blass orangfarben.
Ähnliche Arten
Tubaria dispersa hat einen glatteren, helleren Hut und ist immer mit Weißdornbäumen und -sträuchern verbunden.
Spore Print: Rostbraun.
Taxonomie und Etymologie
Im Jahr 1801 beschrieb Christiaan Hendrik Persoon diesen kleinen Pilz und gab ihm den wissenschaftlichen Namen Agaricus Furfuraceus.
Es war der französische Mykologe Claude-Casimir Gillet, der diese Art 1876 in die heutige Gattung überführte und damit ihren heute anerkannten wissenschaftlichen Namen Tubaria furfuracea festlegte.
Synonyme von Tubaria furfuracea sind Agaricus furfuraceus Pers., und Naucoria furfuracea (Pers.) P. Kumm.
Tubaria ist eine kleine Gattung mit etwa 20 Arten weltweit. Der Gattungsname kann sich auf eine Rohrleitung oder eine Verbindung beziehen.
Das spezifische Epitheton furfuracea stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "zur Kleie neigend (schorfig oder fein schuppig).
Quellen:
Foto 1 - Autor: lightworkerpeace (gsharpnolack) (CC BY-SA 3.0 Unported)
Foto 2 - Autor: Richard Daniel (RichardDaniel) (CC BY-SA 3.0 Unported)
Foto 3 - Autor: debk (CC BY-SA 4.0 International)
Foto 4 - Autor: pieterhuy (Public Domain)




