Mycena alcalina
Was Sie wissen sollten
Mycena alcalina ist eine ungenießbare, aber nicht giftige Pilzart aus der Familie der Mycenaceae. Der Hut kann konisch bis glockenförmig sein und hat im Allgemeinen einen Durchmesser von 1-5 cm. Er wird von einem dünnen, hohlen Stiel getragen, der 20-65 mm lang ist. Der Hut erscheint zunächst schwarz, verblasst aber an den Rändern zu einer graubraunen Farbe, wobei der Stiel im Allgemeinen die gleiche Farbe wie der Hut hat. Das Fruchtfleisch von Mycena alcalina ist weiß bis durchscheinend, zerbrechlich und dünn. Die Art ist weit verbreitet und kommt von Nordamerika bis Europa vor.
Synonyme: Mycena vexans Peck., 1885, Prunulus vexans Murrill, 1916.
Andere Namen: Stumpfer Feenhelm, Rotgefleckter Mycena.
Pilz-Identifizierung
Kappe
1-5 cm im Durchmesser, erst konisch, später glockenförmig. Die Oberfläche des Hutes ist radial vernarbt, bräunlich-grau, braun, in der Mitte heller.
Hymenophor lamellenförmig
Plättchen flüssig, graubraun, mit weißlichem Rand.
Sporen
8-12 * 4.5-8 μm, elliptisch, mit einer glatten Oberfläche.
Sporenabdruck
Weiß.
Stängel
5 - 7 cm hoch, 0.1 - 0.2 cm Durchmesser, zylindrisch, flach oder gekrümmt, gleiche Farbe wie die Oberfläche der Kappe oder gelb-braun.
Fruchtfleisch
Das Fruchtfleisch ist sehr dünn und hat einen starken Ammoniakgeruch.
Mycena alcalina Mykosanierung
Bei der Mykosanierung, einer Form der Bioremediation, werden Pilze eingesetzt, um Schadstoffe in der Umwelt abzubauen oder zu binden. Einige Pilzarten sind Hyperakkumulatoren und in der Lage, Schwermetalle in ihren Fruchtkörpern zu absorbieren und anzureichern. Einige Pilze produzieren große Mengen an extrazellulären Enzymen, die die Giftstoffe abbauen und sie inaktiv oder weniger gefährlich machen. Bei Mycena alcalina geht man davon aus, dass der bleiche Geruch auf die Fähigkeit dieser Art zurückzuführen ist, chlorhaltige Verbindungen abzubauen. Es gibt auch neuere Forschungen mit M. alcalina, was darauf hinweist, dass er auch bromhaltige Verbindungen abbauen kann
Quellen:
Foto 1 - Autor: Jerzy Opioła (CC BY-SA 4.0 International)
Foto 2 - Autor: Jerzy Opioła (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 3 - Autor: Jerzy Opioła (CC BY-SA 4.0 International)
Foto 4 - Autor: Jerzy Opioła (CC BY-SA 3.0 Unported)




