Phellinus gilvus
Was Sie wissen sollten
Phellinus gilvus ist ein ungenießbarer Pilz. Sie ist in den Laubwäldern Nordamerikas weit verbreitet. Am einfachsten ist er daran zu erkennen, dass der Randbereich des Wuchses oft senfgelb ist, was einen schönen Kontrast zu der rotbraunen Kappe bildet.
Phellinus gilvus (Schwein.) Pat, eine Art von 'Sanghuang', gehört zur Familie der Hymenochaetaceae innerhalb der Basidomycota. Sanghuang (Phellinus spp.) wird seit über 2000 Jahren in der traditionellen chinesischen Medizin zur Behandlung verschiedener Krankheiten wie Magenschmerzen, Entzündungen und Tumoren verwendet. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass Phellinus spp. besitzt multifunktionale Bioaktivitäten, einschließlich antikarzinogener, entzündungshemmender, antioxidativer, antifungaler und immunmodulatorischer Aktivitäten sowie antidiabetischer, hepatoprotektiver und neuroprotektiver Wirkungen.
Andere Namen: Senfgelber Polyporus.
Identifizierung von Pilzen
Ökologie
Saprobiell am toten Holz von Laubhölzern (vor allem Eichen), verursacht eine Weißfäule des Splintholzes; anscheinend auch gelegentlich parasitisch am Kernholz lebender Laubhölzer; wächst allein oder in überlappenden Büscheln; meist einjährig, gelegentlich aber auch mehrjährig; ganzjährig, vor allem in wärmeren Klimazonen, aber meist im späten Frühjahr, Sommer und Herbst auftretend; in Nordamerika weit verbreitet, in den Rocky Mountains jedoch fehlend oder selten.
Kappe
Bis zu 15 cm im Durchmesser; mehr oder weniger halbkreisförmig, unregelmäßig klammerförmig oder nierenförmig; abgeflacht-konvex; zerklüftet; manchmal etwas samtig; der Rand im Wachstum samtig und senfgelb bis gelblich; sonst dunkel rotbraun oder dunkel gelblichbraun (eventuell schwärzlich).
Porenoberfläche
Dunkelviolettbraun bis braun oder rötlichbraun; Poren winzig (6-8 pro mm); Röhren 1-5 mm tief (für jede Schicht, bei mehrjährigen Exemplaren).
Stängel
Fehlend.
Fruchtfleisch
Hell gelblich-braun bis orange-braun; zäh.
Chemische Reaktionen
KOH-rot, dann schwarz (oder nur schwarz) auf allen Oberflächen.
Mikroskopische Merkmale
Sporen 4-5 x 3-3.5 µ; glatt; elliptisch. Setae reichlich vorhanden; dickwandig; dunkelbraun in KOH. Hyphen-System dimitisch.
Synonyme
Fuscoporia gilva (Schwein.) T. Wagner & M. Fisch.
Polyporus gilvus (Schw.) Fr.
Quellen:
Foto 1 - Autor: atsushi_nakajima_cirque (CC BY 4.0)
Foto 2 - Autor: a_schmidy_botanist (CC BY 4.0)
Foto 3 - Autor: Wir tragen die Champignons (Gemeingut)
Foto 4 - Autor: atsushi_nakajima_cirque (CC BY 4.0)




