Rubroboletus lupinus
Was Sie wissen sollten
Rubroboletus lupinus ist ein Steinpilz aus der Gattung Rubroboletus. Sie hat einen bis zu 15 cm großen Hut und ist zunächst weißlich, blassgrau oder sehr blass ockerfarben und am Hutrand rot gefärbt. Er ist ein erlesener Speisepilz.
Dieser Pilz kommt in warmen Laubwäldern vor und bildet Mykorrhizen mit Eichen (Quercus) und Edelkastanien (Castanea).
Rubroboletus lupinus ist eine südliche Art, die im Mittelmeerraum häufiger vorkommt und in Nordeuropa nicht vorkommt.
Molekulare Studien haben eine erhebliche genetische Variation zwischen den europäischen Populationen von R. lupinus, die sich in einer Schwestergruppe zu Rubroboletus dupainii. Die Art kommt in warmen Laubwäldern vor und bildet Ektomykorrhizapilze mit verschiedenen Eichenarten (Quercus) und Edelkastanien (Castanea).
Fruchtkörper mit roter Kappe können Boletus dupainii ähneln, aber letzterer hat zahlreiche feine rote Punkte auf der gesamten Stieloberfläche, während der Stiel bei B. lupinus ist meist gelb. Boletus queletii sieht wahrscheinlich manchmal ähnlich aus, hat aber weinrotes Fleisch an der Stielbasis und amyloide Hyphen.
Andere Namen: Wolfsröhrling.
Pilz Identifizierung
Kappe
Pileus bis 15 cm, konvex bis flach-konvex oder fast flach, trocken, glatt, anfangs weißlich, blassgrau oder sehr blass ockerfarben und am Hutrand rot gefärbt, später mit sich stark entwickelnder rosa Färbung, schließlich fast ganz blassrosa, rosa, dunkelrosa oder rötlich-rosa, oft dunkler gefleckt.
Stiel
Keulenförmig, zylindrisch oder knollig verdickt, oft zur Basis hin spitz zulaufend, fast ganz blass- oder hellgelb, gelblich verfärbend, oft stellenweise orangerot oder rötlich gefärbt, im oberen Teil mit sehr feinen gelben Körnchen bedeckt, nach unten hin fast glatt.
Fruchtfleisch
Zitronengelb, an der Luft bläulich werdend. Röhren zitronengelb bis gelb mit olivfarbener Tönung, bläulich bei Verletzung. Poren rot oder orangerot, bläulich bei Quetschung.
Geruch und Geschmack
Nicht unterscheidbar.
Sporen
11-15 × 5-6 μm, Verhältnis 2-2.5.
Pileipellis (die Kappenkutikula)
Ein Trichodermium aus verflochtenen septierten Hyphen aus zylindrischen, fein verkrusteten Zellen.
Chemische Reaktionen
Hyphen des Fruchtfleisches an der Stielbasis mit Melzer-Reagenz inamyloid.
Taxonomie und Etymologie
Ursprünglich von Elias Magnus Fries 1838 als Boletus-Art beschrieben, wurde er 2015 in die Gattung Rubroboletus überführt, die andere verwandte, rötlich gefärbte, blau färbende Bolete-Arten beherbergt, die eine eigene Klade bilden.
Das Epitheton der Art leitet sich vom lateinischen Wort lupus ab, das "Wolf" bedeutet.
Quellen:
Foto 1 - Autor: Alessandro Scotti (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 2 - Autor: Davide Puddu (Davide Puddu) (CC BY-SA 3.0 Unported)
Foto 3 - Autor: Alessandro Scotti (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 4 - Autor: Bernypisa (CC BY-SA 3.0 Unported)




