Leccinum variicolor
Was Sie wissen sollten
Leccinum variicolor ist ein essbarer Pilz mit einem dunkelbraun-schwarzen, oft gesprenkelten Hut. Weißes Stielfleisch färbt oben rosa und unten blaugrün, oft schwach & langsam. Salz & Pfefferstiel. Die weißen oder bräunlichen Poren werden langsam braun.
Salz & Pfefferstiel. Das feste weiße Fruchtfleisch ist an der Oberseite oft leicht rosa und an der Unterseite grün gefärbt, vor allem an der Kappe und am oberen Stiel. Der Stiel verjüngt sich normalerweise zu den Poren hin. Kein wahrnehmbarer Geruch. Liebt Birke und Espe in feuchten, sauren Wäldern. Es gibt eine seltene Form mit einer blassen Kappe.
Andere Namen: Gefleckter Steinpilz.
Identifizierung des Pilzes
Kappe
Verschiedene Grautöne oder dunkles Graubraun (es gibt auch eine seltene cremefarbene Form), gewöhnlich (aber nicht immer) panaschiert/gesprenkelt mit einem radialen Muster aus helleren Flecken oder Streifen; der breit konvexe Hut von Leccinum variicolor ist in der Jugend fein filzig (wollig oder sehr fein schuppig), kann aber im Alter sehr viel glatter werden. Die Kappen haben einen Durchmesser von 5 bis 15 cm, wenn sie voll ausgebildet sind.
Das Fruchtfleisch der Kappe ist weiß und verfärbt sich oft leicht rosa unter der Kappenkutikula, wenn sie gebrochen oder geschnitten wird.
Röhren und Poren
Die kleinen, runden Röhren sind breit an den Stiel angewachsen (aber nicht angeheftet); sie sind 0.7 bis 1.8cm lang, sehr blassgrau bis cremeweiß, und enden in Poren ca. 0.5 mm im Durchmesser, die ähnlich gefärbt sind, oft mit gelblich-braunen Flecken.
Bei Quetschungen verfärben sich die Poren allmählich bräunlich.
Stiel
Die Stängel von Leccinum variicolor sind weiß oder gelblich und 7 bis 15 cm hoch. Sie haben einen Durchmesser von 2 bis 3 cm und verjüngen sich zur Spitze hin. Unreife Exemplare haben tonnenförmige Stiele; bei der Reife haben die meisten Stiele einen regelmäßigeren Durchmesser, der sich zur Spitze hin leicht verjüngt. Das Fleisch des Stiels ist weiß, verfärbt sich aber manchmal im oberen Teil rosa, wenn es angeschnitten oder gebrochen wird, während sich das angeschnittene Fleisch in der Nähe der Stielbasis grünlich-blau verfärbt.
Dunkelbraune oder schwarze Krusten (wollige Schuppen, die sich vom hellen Hintergrund der Oberfläche abheben) bedecken den gesamten Stiel.
Sporen
fusiform, dünnwandig, 14-19 x 5-6.5µm, anamyloid.
Sporenabdruck
Ochraceous buff.
Geruch und Geschmack
Der schwache Geruch und Geschmack sind angenehm, aber nicht besonders ausgeprägt.
Chemische Tests
NH4OH (Ammoniak): Keine Reaktion auf Hut oder Fruchtfleisch.
KOH: Keine Reaktion an der Kappe. Leichte Eindrücke am Stiel und an der Kappe ohne Farbreaktion.
FeSO4 (Eisensalze): Keine Reaktion auf dem Hut. Das Fleisch von Stängel und Hut färbt sich grünlich.
Ähnliche Spezies
-
Hat eine viel orangefarbene Kappe, die am Stielansatz blaugrüne Flecken aufweist.
-
Sehr variabel in der Farbe des Hutes, jedoch in der Regel heller als der Gefleckte Steinpilz; sein Stielfleisch färbt sich beim Anschneiden oder Aufbrechen nicht blau oder blaugrün.
Taxonomie und Etymologie
Der Fleckige Röhrling wurde 1969 von dem britischen Mykologen Roy Watling beschrieben, der damals in Edinburgh, Schottland, tätig war.
Synonyme von Leccinum variicolor sind Krombholziella variicolor (Watling) Šutara, Boletus variicolor (Watling) Hlavácek, Leccinum variicolor f. atrostellatum Lannoy & Estadès, Leccinum variicolor f. sphagnorum Lannoy & Estadès, und Leccinum variicolor var. Lannoy bertauxii & Estadès.
Leccinum, der Gattungsname, stammt von einem alten italienischen Wort für Pilz. Das spezifische Epitheton variicolor bezieht sich auf die sehr variable Hutfärbung dieser Art.
Quellen:
Foto 1 - Autor: Tim Strater aus Rotterdam, Nederland (CC BY-SA 2.0 Allgemein)
Foto 2 - Autor: Tatiana (CC BY 4.0 International)
Foto 3 - Autor: Nina Filippowa (CC BY 4.0 International)
Foto 4 - Autor: Dmitrij Bochkow (CC BY 4.0 International)
Foto 5 - Autor: Jerzy Opioła (CC BY-SA 4.0 International)





