Armillaria tabescens
Was Sie wissen sollten
Armillaria tabescens ist eine Pilzart aus der Gattung der Armillaria. Er hat eine konvexe und glatte Kappe, die typischerweise hellbraun bis bräunlich ist. Die Lamellen sind am Stiel befestigt und sind zunächst weiß, werden aber mit zunehmendem Alter dunkler. Der Stängel ist typischerweise weiß und faserig. Er wird traditionell in der chinesischen Medizin wegen seiner möglichen gesundheitlichen Vorteile verwendet. Armillaria tabescens enthält Polysaccharide und andere Verbindungen, die immunstärkende und entzündungshemmende Eigenschaften haben können. Sie ist in Nordamerika, Europa und Asien weit verbreitet. Der Pilz wächst in der Regel an den Wurzeln und an der Basis von Bäumen und kommt häufig bei Laubhölzern wie Eiche, Ahorn und Birke vor.
Armillaria tabescens ist zwar nicht giftig, gilt aber aufgrund seiner zähen Beschaffenheit und seines bitteren Geschmacks allgemein als wenig genießbar. Bei manchen Menschen kann der Verzehr dieses Pilzes zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Es gibt auch keine Hinweise darauf, dass Armillaria tabescens psychedelische Eigenschaften hat. Während einige Pilze, wie Psilocybe cubensis, psychoaktive Verbindungen wie Psilocybin und Psilocin enthalten, enthält A. tabescens keine bekannten psychoaktiven Substanzen.
Armillaria tabescens ist ein pathogener Pilz, der bei Bäumen Wurzelfäule verursachen kann, was zu deren Absterben führen kann. Er ist auch in der Lage, große unterirdische Netze, so genannte "Rhizomorphe", zu bilden, die sich über mehrere Meter erstrecken können, wodurch er sich leicht zwischen Bäumen ausbreiten kann. Das Myzel des Pilzes ist biolumineszent.
Andere Namen: Ringloser Honigpilz, deutsch (Ringloser Hallimasch).
Identifizierung des Pilzes
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Kappe
Die Kappe ist 1.18 bis 3.94 Zoll (3 bis 10 cm) breit sein, wenn er voll ausgewachsen ist. Am Anfang ist sie konvex, aber mit zunehmendem Alter wird sie flacher oder sogar leicht eingedellt. Er fühlt sich trocken an und ist in jungen Jahren mit dunkleren braunen Schuppen bedeckt. Mit zunehmender Reife bewegen sich die Schuppen zur Mitte hin und können radial angeordnet sein. Die Farbe des Pilzes variiert von hellbraun bis gelblichbraun, zimtbraun oder gelb. Manchmal sind die Ränder leicht gesäumt.
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Lamellen
am Stiel herablaufend oder fast herablaufend; dicht oder fast entfernt; Kurzkiemen häufig; weißlich mit rosafarbenem Anflug; manchmal Quetschungen oder Verfärbungen leicht rosafarben bis bräunlich.
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Stängel
1.97 bis 3.15 Zoll (5 bis 8 cm) lang; 0.20 bis 0.39 Zoll (0.5 bis 1 cm) dick; sich zur Basis hin verjüngend; kahl und blass gräulich bis bräunlich in der Nähe des Apex, unten dunkler braun und fast behaart; ohne Ring.
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Fruchtfleisch
Weißlich bis wässrig bräunlich; beim Aufschneiden nicht verändernd.
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Geruch und Geschmack
Geruch nicht ausgeprägt; Geschmack bitter, oder nicht ausgeprägt.
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Sporenabdruck
Weiß.
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Lebensraum
Man findet ihn im Osten der Vereinigten Staaten, von den mittelatlantischen Staaten bis in den Süden und von der Mitte von Texas und Oklahoma bis in Teile von Neuengland. Der Pilz wächst auf dem Wurzelholz von Laubbäumen und kann an der Basis lebender Bäume, auf oder zwischen freiliegenden oder unterirdischen Wurzeln oder in der Nähe toter Baumstümpfe auftreten. Sie wirken als Zersetzer, können aber auch als Parasiten oder Symbionten mit lebenden Bäumen fungieren.
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Mikroskopische Merkmale
Sporen 6-9 x 4-5 µm; ellipsoid; mit ausgeprägtem Apiculus; glatt; hyalin in KOH; inamyloid. Cheilozystidien 25-40 x 5-10 µm; klaviert bis subklaviert, zylindrisch oder etwas unregelmäßig (gelegentlich fast gelappt und/oder digitiert); septiert; dünnwandig; glatt; hyalin in KOH. Pleurozystidien nicht gefunden. Basidien 2- und 4-sterigmatisch; nicht basal geklammert. Pileipellis ein kollabierendes Trichoderm aus hyalinen bis bräunlichen, häufig septierten Elementen 2.5-7.5 µm breit.
Ähnliche Arten
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Ähnlich wie A. Tabescens in Bezug auf Größe und abstehende Lamellen, die in Büscheln an toten Bäumen wachsen, aber leicht durch ihre leuchtend orange Farbe zu unterscheiden sind.
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Kleine bis mittelgroße braune Pilze, die in Büscheln auf totem Holz wachsen. Kann mit dem jungen A verwechselt werden. tabescens, wenn man nicht aufpasst, kann aber durch seinen braunen Sporenabdruck und das Vorhandensein eines Rings unterschieden werden.
Synonyme und Varietäten
Agaricus buxeus Persoon (1828), Mycologia europaea, seu complet omnium fungorum in variis europaeae regionibus detectorum enumeratio, 3, p. 190
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Agaricus gymnopodius Quelét fide Pearson & Dennis (1948)
Agaricus irrufatus N. Lund (1845), Conspectus hymenomycetum circa Holmiam crescentium, p. 13
Agaricus monadelphus Morgan (1883), Journal of the Cincinnati Society of natural history, 6(1), p. 69
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Agaricus tabescens Scopoli (1772), Flora carniolica, Edn 2, 2, p. 446 (Basionyme)
Armillaria mellea var. exannulata Peck (1893) [1892], Jahresbericht des New York State Museum of Natural History, 46, S. 54
Armillaria mellea var. gymnopodia (Bulliard) Quélet (1886), Bulletin de la Société mycologique de France, 1(3), p. 81
Armillaria mellea var. tabescens (Scopoli) Rea & Ramsbotton (1917) [1916], Transactions of the British mycological Society, 5(3), p. 352
Armillaria socialis (de Candolle) Fayod (1889), Annales des sciences naturelles, botanique, série 7, 9, p. 232
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Clitocybe aquatica Banning & Peck (1891) [1890], Jahresbericht des Museums für Naturgeschichte des Staates New York, 44, S. 68
Clitocybe gymnopodia (Bulliard) Gillet (1874), Les hyménomycètes, ou description de tous les champignons (fungi) qui croissent en France, p. 162
Clitocybe gymnopodia var. socialis (de Candolle) Costantin & L.M. Dufour (1891), Nouvelle flore des champignons, Edn 1, p. 27
Clitocybe monadelpha (Morgan) Saccardo (1887), Sylloge fungorum omnium hucusque cognitorum, 5, p. 164
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Clitocybe socialis (de Candolle) Gillet (1874), Les hyménomycètes, ou description de tous les champignons (fungi) qui croissent en France, p. 159
Clitocybe tabescens (Scopoli) Bresadola (1900), Fungi tridentini, novi vel nondum delineati, 2(14), p. 84, tab. 197
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Dendrosarcus caespitosus (Berkeley) Kuntze (1898), Revisio generum plantarum, 3, p. 463
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Flammula gymnopodia (Bulliard) Quélet (1873), Mémoires de la Société d'Emulation de Montbéliard, série 2, 5, p. 346(335)
Fungus tabescens (Scopoli) Kuntze (1898), Revisio generum plantarum, 3, p. 480
Gyrophila socialis (de Candolle) Quélet (1896) [1895], Compte rendu de l'Association française pour l'avancement des sciences, 24(2), p. 617, pl. 6, Abb. 4
Lentinus caespitosus Berkeley (1847), in W.J. Hooker, Das Londoner Journal der Botanik, 6, S. 317
Monodelphus caespitosus (Berkeley) Murrill (1911), Mycologia, 3(4), p. 192
Naucoria gymnopodia (Bulliard) Migula (1912), Kryptogamen-Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, Band III. Pilze, 2(2), p. 534
Omphalia mellea var. gymnopodia (Bulliard) Quélet (1886), Enchiridion fungorum in Europa media et praesertim in Gallia vigentium, p. 20
Omphalia socialis (de Candolle) Quélet (1886), Enchiridion fungorum in Europa media et praesertim in Gallia vigentium, p. 21
Panus caespitosus (Berkeley) Fries (1851), Novae symbolae mycologicae. Fasciulus primus, sistens fungos in peregrinis terris a botanicis danicis nuper collectos, p. 23
Pholiota gymnopodia (Bulliard) A.F.M. Reijnders (1998), Persoonia, 17(1), p. 113
Pleurotus caespitosus (Berkeley) Saccardo (1887), Sylloge fungorum omnium hucusque cognitorum, 5, p. 352
Pocillaria caespitosa (Berkeley) Kuntze (1891), Revisio generum plantarum, 2, p. 865
Tricholoma sociale (de Candolle) Sartory & L. Maire (1918), Synopsis du Genre Tricholoma, p. 57
Quellen:
Foto 1 - Autor: Katja Schulz (CC BY 2.0 Allgemein)
Foto 2 - Autor: tnihekr (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 3 - Autor: Ak ccm (CC BY-SA 3.0 Unported)
Foto 4 - Autor: Antonio Abbatiello (Public Domain)




