Leccinum scabrum
Was Sie wissen sollten
Leccinum scabrum ist ein mittelgroßer bis großer Steinpilz mit einer braunen Kappe mit grau-weißen Poren und einem weißen bis grauen Stiel, der mit grauschwarzen Schuppen bedeckt ist. Er wächst speziell bei der Birke, oft auf feuchtem Boden.
Dieser gewöhnliche essbare Herbstpilz ist nicht so fest und schmackhaft wie die besten Steinpilze, aber gemischt mit anderen Pilzen ist er nicht schlecht.
In Kalifornien scheint er nur auf Zierbirken (Betula spp.), der in städtischen Gebieten angepflanzt wird und vermutlich auf Baumschulunterlagen eingeführt wurde. Sie fruchtet oft mit einer anderen birkenliebenden Art, Lactarius pubescens var. betulae.
Das Fleisch junger Exemplare, das weißlich ist, verändert sich in der Regel kaum, obwohl es manchmal nach der Exposition etwas bräunlich werden kann. Der Geschmack ist mild, aber das Fruchtfleisch ist oft weich und matschig.
Andere Namen: Brauner Birkenröhrling, Birken-Säbelzahntiger, Gewöhnlicher Säbelzahntiger.
Pilz Identifizierung
Pileus
Kappe 5.0-14.0 cm breit, konvex, im Alter breit konvex mit dekurviertem Rand; Oberfläche in der Jugend schmuddelig-braun, stumpf, matt-filzig, subviskos, gelegentlich areolat; bei Reife manchmal verwitternd kahl, zähflüssig werdend, mittelbraun bis stumpf olivbraun; Kontext weich, bis 1.5 cm dick, cremefarben, unveränderlich oder gelegentlich schwach rosa oder blau, wenn geschnitten oder verletzt; Geruch und Geschmack mild.
Hymenophor
Poren cremefarben bis hellbraun, Quetschungen blass olivfarben, am Stiel tief eingedrückt; Röhren 1-2 cm lang, jung blass, im Alter blass kokosbraun, bei Schnitt oder Quetschung unveränderlich.
Stiel
Stiel 8.0-14.0 cm lang, 2.0-4.0 cm dick, in der Jugend kuppelförmig, bei der Reife subkuppelförmig bis gleichförmig, fest, gerade; Oberfläche des Apex pruinös, blass bis cremefarben, unten längs gerippt, manchmal ein grobes Netz bildend, mit schwarzen Squamules verziert; partieller Schleier fehlend.
Sporen
Sporen 14-18 x 5-6 µm, subfusoid bis schmal ellipsoid, glatt, dünnwandig mit unterschiedlich großen vakuolären Einschlüssen; Sporenabdruck stumpfbraun.
Lebensraum
Einzeln bis verstreut unter Zierbirke (Betula spp.). Fruchtbildung im Spätsommer an bewässerten Stellen, wieder kurz nach den Herbstregenfällen.
Ähnliche Arten
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Man findet ihn unter Birken, sein Fleisch färbt sich in der Nähe des Stielansatzes blau.
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Hat eine eher orangefarbene Kappe und blaugrüne Flecken an der Stielbasis.
Taxonomie und Etymologie
Der Braune Birkenröhrling wurde 1783 von dem französischen Naturforscher Jean Baptiste Francois (Pierre) Bulliard beschrieben, der ihm den binominalen wissenschaftlichen Namen Boletus scaber gab. Der heute akzeptierte wissenschaftliche Name Leccinum scabrum stammt aus einer Veröffentlichung des britischen Mykologen Samuel Frederick Gray (1766 - 1828) aus dem Jahr 1821.
Synonyme von Leccinum scabrum sind Boletus scaber Bull., Krombholziella scabra (Stier.) Maire, Leccinum roseofractum Watling, Boletus avellaneus J. Blum, Leccinum subcinnamomeum Pilát & Dermek, Leccinum avellaneum (J. Blum) Bon, Krombholziella roseofracta (Watling) Šutara, Leccinum rigidipes P.D. Orton, Leccinum onychinum Watling, Leccinum umbrinoides, Leccinum molle, Leccinum oxydabile, und Leccinum pulchrum.
Leccinum, der Gattungsname, stammt von einem alten italienischen Wort für Pilz. Das spezifische Epitheton scabrum bedeutet "mit Schuppen" - ein Hinweis auf die raue oder schorfige Oberfläche der Stängel dieser Art.
Quellen:
Foto 1 - Autor: Holger Krisp (CC BY 3.0 Unportiert)
Foto 2 - Autor: Viktoria Bilous (CC BY 4.0 International)
Foto 3 - Autor: Holger Krisp (CC BY 4.0 International)
Foto 4 - Autor: mangoblatt (gemeinfrei)




