Lacrymaria lacrymabunda
Was Sie wissen sollten
Lacrymaria lacrymabunda ist ein essbarer Pilz aus der Familie der Psathyrellaceae. Der Pilz zeichnet sich durch einen robusten Fruchtkörper mit gelblich-braunem fibrillösem Hut, dicke Lamellen, die schwarze Sporen produzieren, einen gelblich-braunen fibrillösen Stiel und einen anhaltenden fibrillös-schwammigen Ring um den Stiel aus.
Der Pilz wächst in Grasflächen, Parks, offenen Wäldern, Rasenflächen, Feldern und an Straßenrändern. Man findet sie in ganz Nordamerika, Mittelamerika, Europa, Nordasien und Neuseeland.
Lacrimaria lacrymabunda wird aufgrund seiner Ähnlichkeit mit anderen ungenießbaren oder giftigen Arten nicht für Anfänger empfohlen.
Andere Namen: Weinende Witwe, Tränender Saumpilz (deutsch), Tranende franjehoed (Niederlande), Křehutka Sametová (Tschechische Republik).
Identifizierung des Pilzes
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Hut
Der Trauernde Witwenpilz hat eine 0.11-0.39 in (3-10 cm) breite Kappe. jung konvex, dann breit konvex, breit glockenförmig oder fast flach; trocken; frisch und jung fein appressiert-fibrillös. Manchmal wird der Hut im Alter mehr oder weniger kahl; er ist graubraun bis mittelgelblich-braun und verblasst zu stumpfem Hellbraun. Der junge Rand ist manchmal mit weißlichen Schleierresten besetzt, zumindest in der Jugend.
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Lamellen
Eng am Stängel anliegend, mit kurzen Lamellen, die anfangs blass sind, dann aber zu Graubraun und schließlich zu Dunkelbraun nachdunkeln und bei Reife ein gesprenkeltes Aussehen und weißliche Ränder haben.
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Stängel
1.6-3.9 in (4-10 cm) lang und 0.16-0.39 in (4-10 mm) dick. Der Stiel hat eine fibrillöse oder fast kahle Oberfläche mit einem zerbrechlichen Ring oder einer Ringzone, der/die durch Sporen nachdunkelt und auf der Oberseite weiß, auf der Unterseite blass bräunlich, hohl und mit einem weißen Basalmycel versehen ist.
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Fruchtfleisch
Weißlich bis wässrig-bräunlich; beim Aufschneiden unveränderlich.
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Geruch und Geschmack
Der Geruch ist meist angenehm pilzartig. Der Geschmack ist mild mit einem oft leicht bitteren Beigeschmack.
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Sporen Druck
Sehr dunkelbraun bis schwarz.
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Lebensraum
Wächst auf totem oder verrottendem organischem Material in Gruppen, allein oder in Büscheln auf Rasen, Weiden, Wegrändern und kiesigem Boden, oft in der Nähe von kürzlich abgestorbenen Laubbäumen, manchmal in Waldgebieten. Er erscheint im Sommer bis Herbst und ist in Nordamerika und Europa weit verbreitet.
Ähnliche Arten
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Lacrymaria echiniceps
Ähnlich, aber mit auffälligerer fibrillös-schuppiger Kappe, schuppigem Stiel und kleineren Sporen.
- Lacrymaria pyrotricha
Hat eine orangefarbene Huthaut.
Taxonomie und Etymologie
Im Jahr 1785 beschrieb der französische Mykologe Jean Baptiste Francois (Pierre) Bulliard diese Art und gab ihr den binomialen Namen Agaricus lacrymabundus.
1887 übertrug Narcisse Theophile Patouillard diesen Pilz in seine heutige Gattung und legte den heute akzeptierten wissenschaftlichen Namen Lacrymaria lacrymabunda fest.
Der Gattungsname Lacrymaria bedeutet tränenproduzierend (weinend) und das spezifische Epitheton lacrymabunda bedeutet eine Fülle von Tränen.
Synonyme und Varietäten
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Agaricus lacrymabundus Bull. (1785)
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Agaricus areolatus Klotzsch 1836
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Agaricus lacrymabundus Stier., 1785
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Agaricus lacrymabundus subsp. velutinus (Pers.) Fr.
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Agaricus lacrymabundus var. lacrymabundus Stier. 1785
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Agaricus lacrymabundus var. velutinus (Pers.) Fr., 1821
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Agaricus lacrymabundus velutinus (Pers.) Fr. 1821
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Agaricus macrourus Pers., 1793
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Agaricus velutinus Pers., 1801
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Agaricus velutinus var. velutinus Pers. 1801
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Coprinus velutinus (Pers.) Gray, 1821
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Coprinus velutinus Gray 1821
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Drosophila velutina (Pers.) Kühner & Romagn., 1953
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Geophila lacrymabunda (Bull.) Quélet, 1886
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Geophila lacrymabunda var. lacrymabunda (Bull.) Quél., 1886
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Hypholoma aggregatum Peck
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Hypholoma boughtonii Peck
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Hypholoma lacrymabundum (Bull.) Sacc., 1887
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Hypholoma velutinum (Pers.) P.Kumm., 1871
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Lacrymaria lacrymabunda f. gracillima J.E.Lange
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Lacrymaria lacrymabunda forma lacrymabunda (Bull.) Pat. 1887
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Lacrymaria lacrymabunda subsp. gracillima J.E.Lange, 1939
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Lacrymaria lacrymabunda subsp. velutina (Pers.) J.E.Lange, 1939
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Lacrymaria lacrymabunda var. lacrymabunda (Stier.) Pat. 1887
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Lacrymaria lacrymabunda var. velutina (Pers.) J.E.Lange, 1939
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Lacrymaria velutina (Pers.) Konrad & Maubl., 1925
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Lacrymaria velutina f. gracillima (J.E.Lange) Anon.
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Lacrymaria velutina forma velutina (Pers.) Konrad & Maubl. 1925
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Lacrymaria velutina subsp. gracillima Anon.
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Psathyra lacrymabunda (Bull.) P.Kumm., 1871
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Psathyrella lacrymabunda (Stier).) M.M. Moser ex A.H. Sm., 1953
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Psathyrella lacrymabunda var. aggregata (Peck) A.H.Sm.
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Psathyrella velutina (Pers.) Singer, 1951
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Psathyrella velutina var. albispora Derbsch & Schmitt
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Psathyrella velutina var. boughtonii (Peck) A.H.Sm.
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Psilocybe areolata (Klotzsch) Sacc. 1887
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Psilocybe cernua subsp. areolata (Klotzsch) Bres., 1931
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Psilocybe cernua var. areolata (Klotzsch) Bres. 1931
Quellen:
Foto 1 - Autor: Benutzer:Strobilomyces (CC BY-SA 2.5 Gattungen, 2.0 Allgemein und 1.0 Allgemein)
Foto 2 - Autor: zaca (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 3 - Autor: zaca (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 4 - Autor: zaca (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 5 - Autor: Jerzy Opioła (CC BY-SA 3.0 Unportiert)





