Pluteus salicinus
Was Sie wissen sollten
Pluteus salicinus ist ein holzfressender Pilz, der vor allem auf Laubholzstümpfen und großen Stämmen von vergrabenen Laubhölzern, insbesondere von alten Weiden, vorkommt. Dieser attraktive Pilz kann jederzeit vom Frühsommer bis zum Ende des Herbstes auftreten.
Dieser in Großbritannien und Irland weit verbreitete, aber seltene holzzerstörende Pilz ist auch in Teilen des europäischen Festlands zu finden.
Obwohl einige Quellen diesen Pilz als essbar aufführen, ist eine Form von Pluteus salicinus dafür bekannt, Psilocybin, eine halluzinogene Substanz, zu enthalten, weshalb es nicht ratsam ist, diese Pilze zum Verzehr zu sammeln.
Andere Namen: Knackers Knolle.
Pilz Identifizierung
Pileus (Hut)
3-7 cm breit, konvex bis breit konvex, im Alter breiter werdend, breit konvex bis flach. Grau bis grau-grünlich, bis bläulich-grau, zur Scheibe hin dunkler. Oberfläche glatt bis fein schuppig in der Nähe der Mitte.
Lamellen (Lamellen)
frei, nicht angewachsen. Blass bis cremefarben, bei Sporenreife bald rosafarben bis lachsfarben. Stiel: 40-100 mm lang und 2-6 mm dick. Weiß bis graugrün, oft mit bläulichen Tönen. Das Fleisch ist an verletzten Stellen oft bläulich verfärbt, besonders in der Nähe der Basis. Die Basis des Stängels ist bläulich gefärbt.
Stiel (Stängel)
3 - 5(10) lang, 0.2 - 0.6 cm dick, mehr oder weniger gleichmäßig oder an der Basis leicht angeschwollen, Fleisch weiß mit graugrünen bis bläulich-grünen Tönen, besonders in der Nähe der Basis. Ring fehlend. Der feste, volle oder gefüllte.
Saison
August bis November.
Lebensraum und Verbreitung
Wächst in den Wäldern vor allem auf Laubholz in den Wäldern des pazifischen Nordwestens, es gibt jedoch auch Berichte über diese Art, die auf Nadelbäumen in einem Gebiet mit altem Baumbestand wächst.
Wuchsform
Meistens einzeln, manchmal aber auch in kleinen Gruppen oder zu zweit oder dritt in einem Haufen.
Quetschungen
Die Basis weist deutliche blaue Druckstellen auf, der Hut kann an den Stellen, an denen er bearbeitet wird, ebenfalls blaue Flecken aufweisen.
Taxonomie und Etymologie
Das Basionym dieser Art wurde bei der Beschreibung des Weidenschildes im Jahr 1798 durch Christiaan Hendrik Persoon festgelegt, der ihm den binonialen wissenschaftlichen Namen Agaricus salicinus gab (zu einer Zeit, als die meisten Lamellenpilze in die Gattung Agaricus gestellt wurden, die inzwischen weitgehend auf neuere Gattungen umverteilt wurde).
Der Weidenröhrling wurde 1871 von dem deutschen Mykologen Paul Kummer in die Gattung Pluteus überführt und erhielt so seinen heute anerkannten wissenschaftlichen Namen Pluteus salicinus.
Synonyme von Pluteus salicinus sind Pluteus salicinus var. floccosus P. Karst., Agaricus salicinus Pers., und Pluteus salicinus var. beryllus Sacc.
Pluteus, der Gattungsname, stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie Schutzzaun oder Schutzschild, zum Beispiel!
Das spezifische Epitheton salicinus bedeutet von oder in Bezug auf Weidenbäume (Salix-Arten.)
Quellen:
Foto 1 - Autor: zaca (CC BY-SA 3.0 Unported)
Foto 2 - Autor: Richard Daniel (RichardDaniel) (CC BY-SA 3.0 Unported)
Foto 3 - Autor: Dan Molter (CC BY-SA 3.0 Unportiert)
Foto 4 - Autor: Richard Daniel (RichardDaniel) (CC BY-SA 3.0 Unportiert)




