Hericium coralloides
Was Sie wissen sollten
Hericium coralloides ist eine saprotrophe Pilzart, die ein einzigartiges Aussehen mit verzweigten Büscheln weißlicher Äste mit Stacheln hat. Die Zweige gehen von einem zentralen Punkt aus und die Stacheln hängen gleichmäßig in Reihen, die einem Kamm ähneln. Er wächst auf toten Laubbäumen. In jungen Jahren ist er essbar und schmeckt gut. Mit zunehmendem Alter werden die Zweige und hängenden Stacheln jedoch brüchig und verfärben sich leicht gelblich-braun.
Andere Namen: Kammzahn, Korallenzahn-Pilz.
Pilz Identifizierung
Fruchtkörper
Der Fruchtkörper ist relativ groß und misst 3.15 bis 7.87 Zoll (8 bis 20 cm) Durchmesser. Er besteht aus Ästen, die von einem zentralen Kern ausgehen, der am Holz befestigt ist. Die Zweige sind 0.20 bis 0.39 Zoll (0.5 bis 1 cm) dick, glatt und mit fleischigen Stacheln verziert. Die Stacheln sind 0.20 bis 0.39 Zoll (0.Die Sporen sind 5 bis 1 cm lang und bis zu 1 mm breit und erscheinen im frischen Zustand weiß, werden aber mit zunehmendem Alter leicht gelblich bis bräunlich.
Fleisch
Das Fruchtfleisch des Pilzes ist weiß und verfärbt sich beim Aufschneiden nicht.
Geruch und Geschmack
Dieser Pilz hat keinen charakteristischen Geruch oder Geschmack.
Sporenabdruck
Der Sporenabdruck des Pilzes ist weiß.
Lebensraum
Dieser Pilz wächst wahrscheinlich auf abgefallenen Laubholzästen und -stümpfen und tritt in der Regel im Spätsommer und Herbst auf, in wärmeren Klimazonen auch über den Winter und im Frühjahr. Er wurde an verschiedenen Orten in Nordamerika beobachtet.
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Mikroskopische Merkmale
Unter dem Mikroskop sind die Sporen kugelförmig und messen 3-4 x 2.5-3.5 µm. Sie sind glatt oder minuziös aufgeraut, erscheinen hyalin (durchscheinend) und enthalten eine einzelne Guttule (ein kleines, öliges Tröpfchen), wenn sie mit KOH behandelt werden. Die Sporen weisen auch amyloide Merkmale auf. Die Basidien, die sporentragenden Strukturen, sind subklaviert (keulenförmig) und messen 16-20 x 3-4 µm mit vier Sterigmata (sporentragende Fortsätze). Der Pilz besitzt auch kugelförmige Hyphen, die manchmal in das Hymenium (die sporentragende Oberfläche) hineinreichen und sich zu Zystidien entwickeln. Diese Zystidien sind bis zu 40 x 5 µm groß und haben eine zylindrische Form mit genoppten Spitzen. Sie erscheinen glatt und haben dünne Wände.
Ähnliche Arten
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Die Stacheln sind in der Regel länger als 1 cm. Unter dem Mikroskop sind die Sporen wesentlich größer.
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Ebenfalls weiß, aber aus langen, festen, unverzweigten Nadeln gebildet, die gleich groß und regelmäßig verteilt sind. Außerdem hat sie größere Sporen.
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Hat glatte obere Bereiche mit hängenden Nadeln.
Synonyme und Varietäten
Clavaria madreporaeformis Retz., Beilage. Scand.:19 (1779)
Dryodon aciculare (Sacc.) Bourdot, Bulletin de la Société Mycologique de France 48:221 (1932)
Dryodon acicularis (Sacc.) Bourdot [als 'aciculare'] 1932
Dryodon coralloides (Scop.) P. Karst., Meddel. Soc. Fauna Fl. Fenn.:15 (1881)
Friesites caput-ursi (Fr.) P. Karst., 1879
Friesites coralloides (Scop.) P. Karst., Meddelanden af Societas pro Fauna et Flora Fennica 5:41 (1879)
Hericium abietinum (Schrad.) Schleich., 1821
Hericium abietis f. brevispineum (Peck) D. Halle & D.E. Stuntz, 1971
Hericium alpestre f. caput-ursi (Fr.) Nikol., 1950
Hericium caput-ursi (Fr.) Ecke, 1955
Hericium coralloides f. caput-ursi (Bourdot & Galzin) Nikol., 1950
Hericium laciniatum (Leers) Banker, 1906
Hericium ramosum (Stier.) Letell., 1826
Hericium ramosum f. caput-ursi (Fr.) D. Halle & D.E. Stuntz, 1971
Hericium reichii Opiz, Lotos:256 (1851)
Hydnum abietinum Schrad., 1794
Hydnum aciculare Sacc., Michelia 2 (6):154 (1880)
Hydnum caput-ursi Fr., Monographia Hymenomycetum Sueciae 2:278 (1863)
Hydnum clathroides Pall., Reise Prov. Russ. Reichs:744, f. 3 (1773)
Hydnum coralloides Scop., Flora carniolica 2:472, Nr. 1602 (1772)
Hydnum coralloides var. abietinum (Schrad.) Pers., 1801
Hydnum coralloideum Batsch, Elenchus fungorum:113 (1783)
Hydnum laciniatum Leers, Flora Herbornensis:276 (1775)
Hydnum novae-zealandiae Colenso, Transaktionen des neuseeländischen Instituts 21:79 (1889)
Hydnum ramosum Stier., Herbier de la France 9, t. 390 (1789)
Hydnum stalactiticum Schrank, 1786
Manina caput-ursi (Fr.) Banker, 1912
Manina coralloides (Scop.) Banker, Mycologia 4 (5):276 (1912)
Medusina coralloides (Scop.) Chevall., Flore Générale des Environs de Paris 1:279 (1826)
Merisma coralloides (Scop.) Spreng., Caroli Linnaei systema vegetabilium 4(1):496 (1827)
Quellen:
Foto 1 - Autor: Elias (Public Domain)
Foto 2 - Autor: joergmlpts (CC BY 4.0)
Foto 3 - Autor: Marilyne Busque-Dubois (CC BY 4.0)
Foto 4 - Autor: Katya Fedorova (CC BY 4.0)
Foto 5 - Autor: rappman (CC BY 4.0)
