Cortinarius rufoolivaceus
Was Sie wissen sollten
Cortinarius rufoolivaceus erkennt man an der weinroten Farbe des Deckels und der olivfarbenen Lamellen, die keinem Sammler entgehen können.
Diese Art ist in der Natur sehr selten, so dass sie in einigen europäischen Ländern als gefährdete Art in das Rote Buch aufgenommen wurde.
Pilz Identifizierung
Kappe
5-10 (12) cm, konvex, dann flächig, gelegentlich auch eingedrückt. Cuticula sehr zähflüssig-klebrig, glatt mit häutigen Resten eines weinroten Schleiers, karminrosa oder weinrot, zum Rand hin blasser, manchmal grünlich, besonders bei der Varietät pallidus.
Lamellen
Dicht, zerbrechlich, leicht gezähnt, anliegend-schneidend, blassoliv.
Stängel
Manchmal stämmig, manchmal schlanker, bis zu 12 cm lang, 15 mm breit, zylindrisch, blass grünlich-rötlich, knollig, zwiebelförmig, von einem weinroten Schleier umhüllt.
Fruchtfleisch
Blass im Saft, grünlich im Stiel, rötlich-lila in der Zwiebel.
Geruch und Geschmack
Der Geruch
ist eher unangenehm und der Geschmack ist bitterlich.
Lebensraum
Unter Laubbäumen besonders in warmem Klima (Eichen, Ulmeneichen, Hainbuchen).
Chemische Reaktionen
Auf der Kappe ist KOH (oder NaOH) sofort grün, dann langsam rot.
Sporen
Zitronenförmig, grob verrukös 10-13 x 6-7,5.
Synonyme
Cortinarius decoratus Bataille
Cortinarius orichalceus var. russus Quél. p.p.
Hydrophorus rufolividus Battara
Agaricus Cortinaria rufoolivaceus Alb. & Schwein
Cortinarius rufoolivaceus var. decoratus Bataille
Cortinarius russus ss. Quélet, sec. Konrad & Maublanc
Cortinarius testaceus Cooke 1883; Cortinarius vinosus Cooke 1883
Quellen:
Foto 1 - Autor: federicocalledda (Attribution-NonCommercial 4.0 International)
Foto 2 - Autor: federicocalledda (Namensnennung-NichtKommerziell 4.0 International)
Foto 3 - Autor: nschwab (Attribution-NonCommercial 4.0 International)



