Leucopaxillus tricolor
Was Sie wissen sollten
Leucopaxillus tricolor ist ein großer, fleischiger, saprotropher Pilz, der bevorzugt auf kalkhaltigen Böden in Laubwäldern (unter Fagus, Quercus und Carpinus) wächst und eine lange Kontinuität aufweist. Diese charakteristische Leucopaxillus-Art hat eine bräunliche Kappe, blassgelbe Lamellen und einen kräftigen, weißen Stiel - vermutlich die drei Farben, auf die sich das Artepitheton tricolor bezieht.
Pilz Identifizierung
Ökologie
Saprobiell, zersetzt die Streu von Laubhölzern; wächst gesellig; Sommer und Herbst; östlich der Great Plains weit verbreitet, aber im mittleren Südosten häufiger.
Kappe
4-11 cm; konvex mit eingerolltem Rand, wenn jung, dann breit konvex bis fast flach; trocken; kahl; bräunlich bis stumpfbraun.
Lamellen
Breit am Stiel angewachsen; dicht; Kurzkiemen häufig; als Schicht vom Hut ablösbar; blassgelb. Bei getrockneten Exemplaren färben sich die Lamellen blass violettbraun bis rosafarben.
Stiel
3-6 cm lang; 2-4 cm dick; gedrungen; in der Mitte geschwollen; trocken; kahl; weiß; mit ausgeprägtem und reichlichem weißen Basalmyzel.
Fruchtfleisch
Weiß; dick; hart; beim Aufschneiden nicht veränderlich.
Geruch und Geschmack
Geruch ist stark und faulig, erinnert an Kohlenteer.
Sporen Druck
Weiß.
Chemische Reaktionen
Kappenoberfläche gräulich bis stumpfrot in KOH.
Mikroskopische Merkmale
Sporen 6-8 x 4-4.5 µm (einschließlich Verzierung); ellipsoid bis subamygdaliform; sehr fein bedornt mit Stacheln unter 0.5 µm; amyloid; hyalin in KOH. Basidien 4-sporig. Cheilozystidien 35-75 x 2-3 µm; zylindrisch-biegsam bis fadenförmig; glatt; hyalin in KOH. Pleurozystidien nicht gefunden. Lamellentrame parallel. Pileipellis eine Cutis aus 2-3 µm breiten Hyphen, hyalin bis braun in KOH. Klammerverbindungen sind vorhanden.
Synonyme
Clitocybe tricolor
Melanoleuca tricolor
Tricholoma tricolor
Quellen:
Foto 1 - Autor: joseba45 (Namensnennung-Nicht-Kommerziell 4.0 International)
Foto 2 - Autor: Leptonie (Namensnennung-NichtKommerziell 4.0 International)


