Leccinum duriusculum
Was Sie wissen sollten
Leccinum duriusculum ist ein Steinpilz aus der Gattung Leccinum. Der Hut von Leccinum duriusculum ist häufig braun, grau und rot gefärbt. Die Farbe des Fruchtfleisches ist oft grau, rosa, weiß und gelb. Die Lamellen von Leccinum duriusculum sind regelmäßig grau, grün, weiß und gelb gefärbt. Der Stiel ist häufig schwarz, braun, grau, grün und weiß gefärbt. Beim Schneiden ändert sich die Farbe des Leccinum duriusculum in blau, grau, grün, rot und gelb. Der Sporenstaub ist häufig braun und gelb gefärbt.
Ursprünglich von dem ungarisch-kroatischen Mykologen Stephan Schulzer von Müggenburg 1874 als Boletus duriusculus bezeichnet, wurde er 1947 von Rolf Singer zu Leccinum gestellt.
Pilz Identifizierung
Kappe
4 bis 15 cm, konvex, schließlich (aber selten) mit einem fast flachen Zentrum. Oft ist die Haut ragt leicht über die Rohre. Die Farbe des Hutes ist unterschiedlich - meist blassgrau bis zu dunkelgrau oder rötlich-braun. Die Oberfläche ist trocken, fein samtig, manchmal sehr fein schuppig, sie wird im Alter glatt und manchmal rissig.
Röhren
Frei oder fast frei vom Stumpf. bis zu 2.5 cm lang. Erst cremefarben, dann grau-beige. Die Poren sind rund, klein (etwa 0.3-0.4 mm im Durchmesser), beige, bei Verletzung hellbraun verfärbend.
Stängel
8-15 cm x 1.5-3 cm, fest, gerade, unter dem Hut leicht verjüngend, zylindrisch bis leicht keulenförmig am Ansatz. Seine Farbe ist oben fast weiß, unten weißlich bis beige. Der Stumpf ist vollständig mit feinen, gräulichen bis fast schwarzen Schuppen bedeckt, die zur Basis hin größer werden und oft in Reihen angeordnet sind, die an der Spitze des Stumpfes manchmal eine netzartige Struktur bilden.
Fruchtfleisch
Dick und dicht. Im Hut und im oberen Teil des Stumpfes ist sie weiß, rötet sich bei Verletzung und wird nach einiger Zeit dunkelgrau-violett oder fast schwarz. An der Basis des Stumpfes oft gelblich-grün gefärbt und beim Anschneiden stellenweise blaugrün. Der Geruch ist ununterscheidbar. Der Geschmack ist unpersönlich bis mäßig.
Sporen
Spindelförmig mit einer konischen Spitze. Mit Abmessungen 14-16 x 4.5-6 μm. Die Farbe des umstrittenen Abdrucks ist tabakbraun.
Lebensraum
Bildet Mykorrhiza mit verschiedenen Arten und Hybriden der Gattung Populus (Pappel), insbesondere mit der Weißpappel (P. alba) und Espe (P. tremula). Bevorzugt kalkhaltige Lehmböden, kommt aber auch auf Sand oder Lehm vor. Sie erscheint von Sommer bis Spätherbst. Sie ist nicht häufig.
Leccinum duriusculum Etymologie
Leccinum duriusculum (Geschlecht: Neutrum) wurde wissenschaftlich beschrieben von R. Singer und tatsächlich 1947 veröffentlicht. Der Name Leccinum duriusculum ist von der Artkombination. Leccinum duriusculum hat den Status legitim.
Die wissenschaftliche Klassifikation von Leccinum duriusculum ist Pilze, Dikarya, Basidiomycota, Agaricomycotina, Agaricomycetes, Agaricomycetidae, Boletales, Boletaceae, Leccinum. Für weitere Informationen siehe R. Singer (1947, p. 122).
Synonyme
Steinpilz duriusculus Schulzer (1874)
Gyroporus rufus var. duruisculus (Schulzer ex Kalchbr.) Quél. (1886)
Suillus duriusculus (Schulzer ex Kalchbr.) O.Kuntze (1898)
Krombholzia duriuscula (Schulzer ex Kalchbr.) E.-J.Gilbert (1931)
Krombholzia aurantiaca subsp. duriuscula (Schulzer) Maire (1933)
Leccinum aurantiacum subsp. duriusculum (Schulzer ex Kalchbr.) Hlaváček (1958)
Steinpilz populinus (Schulzer) Smotl. (1989)
Quellen:
Foto 1 - Autor: Gerhard Koller (CC BY-SA 3.0)
Foto 2 - Autor: Pumber (CC BY-SA 3.0)
Foto 3 - Autor: Gerhard Koller (CC BY-SA 3.0)
